Mein Name ist Sigrun Dahmer und ich bin lizenzierte Schreibberaterin, Autorin und Rhetoriktrainerin aus Köln. Hier, auf meinem Blog besser reden — besser schreiben, finden Sie viele aktuelle Tipps und Tricks aus der aktuellen Schreibberatung & Rhetorik, um in Beruf und Alltag erfolgreicher zu kommunizieren. Viel Spaß beim Stöbern! Wenn Sie eine Frage zum Thema haben, versuche ich gern, Ihnen weiter zu helfen. Melden Sie sich einfach per Kommentar, Kontaktformular oder über Social Media bei mir!
Rapid heartbeat, sweaty palms, squeaky voice and racing thoughts. Those are the common symptoms of stage-fright. I am sure you know what I am talking about. They say around 75% of the population suffer from pre-performance anxiety. Here is what you can do to stop feeling like a nervous wreck.
This picture is a nightmare for those who suffer from stage-fright.
Als Speaker im Rampenlicht (@Tye Doring on unsplash)
Es gibt viele Gründe, Reden zu kürzen:
Das Publikum ist ausgelaugt, der Zeitplan bereits völlig überzogen, das Essen wird kalt, technische Probleme drängen zur Eile. Grausam, aber wahr: Für Sie als Redner*in ist nun die Zeit gekommen, sich von Ihrem geliebten Meisterwerk zu verabschieden, zumindest von einigen Teilen. Aber von welchen? Wie kürzt man sinnvoll, ohne die eigene Rede zu kastrieren?
Kurzgeschichten sind ein tolles Genre. Bei Schreib-Anfänger*Innen ebenso beliebt wie bei Profis. Ein Widerspruch? Ja und nein. Einsteiger*Innen finden — frei nach dem Motto: In der Kürze liegt die Würze— die überschaubare Länge ganz besonders attraktiv. Profis fühlen sich von ihr herausgefordert, da sie gezwungen sind, genau auf den Punkt zu schreiben. Für sie gilt eher die Erkenntnis: In der Kürze lauern Stürze ... Also, lassen Sie sich nicht von der vermeintlich einfachen Form täuschen und klopfen Sie Ihre Story anhand der folgenden Checkliste selbstkritisch auf die klassischen acht Stolpersteine hin ab.
Story-Checkpunkt eins: Macht der Anfang Lust auf mehr?
Es ist es wieder soweit: Der Welttag des Buches jährt sich. In diesem Blogpost lesen Sie zu Beginn einen nicht ganz ernst gemeinten Liebesbrief an das geschriebene Wort. Als nächsten werden Sie die mitunter skurrilen Ursprünge des Jahrestages kennenlernen und dabei einem romantischen katalanischen Brauch und zwei Dichtergrößen begegnen. „Welttag des Buches: Leselust feiern“ weiterlesen
Sie wundern sich vielleicht über die ungewöhnliche Form des aktuellen Posts. Das liegt daran, dass ich meinen Beitrag zur Blogparade zum Thema Digitalisierung in Form einer gruseligen Science- Fiction -Geschichte mit dem Titel „Smart“gestaltet habe. Und jetzt geht `s auch schon los:
Smarte Zukunft oder digitaler Horror? (stockphoto www.unsplash.com)
Smarthome mit allem Drum und Dran
Ich heiße Mika, bin Mitte vierzig und beruflich ziemlich erfolgreich. Insgesamt sehe ich mich als glücklichen Menschen. Ich meine, ich führe ein anständiges Leben, verdiene nicht schlecht und habe mir einen architektonischen Traum erfüllt, lebe in einem echten Luxushaus, einem Smarthome mit allem Drum und Dran. Hm, was muss man noch über mich wissen? Mein bester Freund heißt Robert, ihm gehört die Agentur, in der ich regelmäßig als Freelancer arbeite.
Kennen Sie den? Gast zum Kellner: „Zahlen!“ Kellner zum Gast: „Buchstaben.“
Witzig? Finde ich schon. Aber mit Humor ist das so ne Sache. Manchmal lacht man über jeden Quatsch, einfach, weil es jemand so lustig rüberbringt und dann gibt es Tage, da bekommt niemand meine Mundwinkel zum Zucken. Wenn das mit dem Lachen so unlogisch ist (und das ist ja bereits der halbe Spaß) wie bekommt man es dann hin, auch noch Gags für andere zu schreiben? Und warum sollte man das überhaupt wollen?
Gagschreiber wissen: Lachen tut gut: Schafft Distanz und entlastet. (www.pexels.com)
Lachen befreit und belebt
Dass Lachen als Druckventil dient und somit gut für die Psyche ist, wissen wir seit langem. Durch Humor schaffen wir Distanz zu einer Situation und deuten sie in unserem Sinne um, was uns stärkt und Kraft gibt. Außerdem macht Lachen einfach Spaß und schweißt zusammen. Und was haben Gags mit „Gags schreiben: Welcher Witz für wen?“ weiterlesen
Songwriting:Take a walk on the wild side (www.pexels.com)
They say that lyrics can make or break a song. And this is certainly true: Have you ever experienced a line you simply can`t get out of your head? To me Lou Reeds` “Hey babe, take a walk on the wild side!“ is one of my all-time-favourites. It is one of these magic lines that trigger my imagination, opening up a whole new world inside my head. Doo-de-doo-de-doo, just listening to these syllables boosts me up with the energy to start something wild, something new. So, when you are reading this blog post, you probably want to take a risk yourself and try to write your first own song. I am sure you are wondering if there is something like a proven strategy to come up with great words for great songs. Sorry, to let you down, there isn`t. But if you keep on reading you will get to know a couple of different techniques for different songwriters and learn some tricks of the trade that may come in handy for everyone.
Spannend schreiben: wie geht das? Ein Bestseller als Rezeptvorlage.
Sommerferien, endlich. Köln ist leer. In der Hitze schleppe ich mich zur Niehler Bucht, lege mich auf den Sandstrand und tauche für die nächsten Stunden in den Bestseller „The president is missing“ ab. Chapeau: Bill Clinton & James Patterson haben da einen echten Pageturner zu Papier gebracht. Schon nach dem ersten Kapitel habe ich vergessen, dass ich dringend Sonnencreme auftragen müsste und das, obwohl ich, ehrlich gesagt, gar nicht so irre auf Spionagethriller stehe. Noch weniger mag ich es, die Welt ein wenig altbacken erklärt zu bekommen. Dennoch. Fakt ist: Ich kann ich das Buch nicht aus den Händen legen. Es ist einfach verdammt mitreißend geschrieben. Woran liegt`s? Was sind die Zutaten spannender Schreibe? Oder anders gefragt: Was ist schuld an meinem Sonnenbrand?
Geburtstagsreden: Wörter als unvergessliches Geschenk (stockfoto: www.pexels.com)
„Ähm, ich will Euch nicht mit einer Rede langweilen … das Buffet ist eröffnet!“ Schade eigentlich. Obwohl Reden einen schlechten Ruf haben, für einige sogar als regelrechter Gähn-Garant gelten, bin ich ein großer Fan vom gesprochenen Wort. Ich liebe Geburtstagsreden, Jubiläums-Ansprachen, Trinksprüche und individuell formulierte Gratulationen. Warum? Meiner Meinung nach sind genau das die wenigen Momente des Innehaltens und des Wertschätzens, die im Alltag ansonsten viel zu kurz kommen! Doch viele haben Angst vor Wörtern als Geschenkidee. Sie befürchten, etwas falsch zu machen, meiden das öffentliche Exponiert-Sein, flüchten sich in Phrasen oder verstecken sich hinter Zitaten. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwierig, frische Worte zu finden.
Was soll ich bei meiner Geburtstagsrede denn nur sagen?
Als Kölner Schreibberaterin und Rhetoriktrainerin bekam ich letztens eine Schnupperstunden-Anfrage zu einer Geburtstagsrede. Im Rahmen meiner Ausbildung hatte ich in den vergangenen Wochen schon einige Stunden nach den Methoden der nichtdirektiven Beratung durchgeführt. Mit den Ratsuchenden hatte ich über die unterschiedlichsten Textsorten gesprochen: Ein Flyer war dabei, ein wissenschaftliches Exposé, Kurzgeschichten, die Landingpage einer Website und jetzt also eine Geburtstagsrede. Nice, dachte ich mir, Old School, das gefällt mir. Bereits „Wörter als Geschenk: Ein Hoch auf Geburtstagsreden!“ weiterlesen