Marie schreibt: „Schon der Auftakt mir dem tödlichen Schlangenbiss im Zoo hat mich gepackt…“
Weiter geht`s mit: „spannende Ermittlungen mit südlichem Flair und sympathischen Figuren.“
Iris beurteilt den Krimi so: „spannend, nicht nur für Spanienliebhaber.“
In einem anderen Kommentar heißt es: „Pageturner. Klare Leseempfehlung für alle Fans von cleveren Krimi-Duos.“
Und in der jüngsten Kritik schreibt Betty: „Auch dieser Band der packenden Andalusien-Krimi-Reihe hat mich nicht mehr losgelassen. Wie kommt die Autorin immer auf solche außergewöhnlichen Fälle?“
Wer Spaß an einem kurzen Blick hinter die Kulissen hat, dem sei auch das aktuelle Interview über das Schreiben von „Gefährliches Málaga“ mit dem dp-Verlag empfohlen.
Das Autorenforum Köln hat schon öfters in der Volksbank in Köln gelesen. Ich durfte letzte Woche zum zweiten Mal mit dabei sein. Unsere Lesung fand am Freitag, den 13. März 2026, statt.
Komischer Termin?
Nein: Tolles Motto!
Wir erhoben das Datum gleich zum Programmthema. Der schräge Titel der Lesung hat Früchte getragen: Ich glaube, in bislang kaum einer anderen Lesung von uns gab es thematisch und stilistisch so eine große Bandbreite unterschiedlicher Texte. Vom Kindergeburtstag über Nightcrawling und (Ferien)-Ausflüge bis hin zu philosophischen Gedichten. Musikalisch begleitet wurden wir von Birgit Schlenther und Lutz Angermann. Birgit sang als Klara stimmungsvolle deutsche Chansons und Lutz Angermann untermalte die Lieder mit schwungvollen Pianomeldodien.
Und so war der Abend rundum gelungen. Eine tolle Location im neunten Stock hoch über Köln. Spannende Texte, beschwingte Musik und das Wichtigste von allem: ein fantastisches, sehr wohlwollendes Publikum. Mit rheinischer Toleranz gepaart mit einem ausgeprägten Sinn für Humor ließ es sich auf unsere teils unterhaltsam-leichte, teils tiefgehend-schwere Text-Melange ein.
Was für ein nettes Publikum
Die Geschichte, die ich las, hieß: „Das Prachtgefieder.“ Es geht um die Verwandlung einer Frau zu einem Vogel. Sie wird demnächst höchstwahrscheinlich in der 25-jährigen Jubiläumsanthologie des Autorenforum Kölns veröffentlicht werden. Unglaublich, dass es unseren Verein schon so lange gibt.
Die Kurzgeschichte:“Das Prachtgefieder“
Ich freue mich auf noch viele weitere Lesungen, bunte Geschichten und interessante Begegnungen mit kulturinteressierten Menschen. In diesem Sinne:
Beste Buchstabensuppe
Ihre Sigrun Dahmer
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Die Linie 16 fiel aus. Es war klar, dass ich auf den letzten Drücker am Treffpunkt vor dem Kölner Dom ankommen würde. Und dort würde ich zudem noch ein Klo finden müssen, denn sonst würde ich unser Vorhaben nicht durchstehen können. „Zwischen Stress und Stille“ weiterlesen
Save the date: Am 27.11.2025 um 19 Uhr ist es soweit. Die erste online-Lesung der Mörderischen Schwestern hat Premiere. Wäre cool, wenn du mit dabei sein würdest, wenn wir als fünf unterschiedliche Krimi-Autorinnen aus unseren Büchern lesen. Tatort ist der YouTube Kanal der Schwestern.
Auch dieses Jahr war meine (leider nur eintägige) Teilnahme an der FBM wieder wahnsinnig intensiv. Das fing gestern schon mit der Anfahrt an. Trotz der frühen Abfahrtszeit aus Köln war der Zug bereits gut gefüllt mit Messe-Besuchenden.
Am Frankfurter Hauptbahnhof stiegen wir aus und liefen aufgeregt und voller Vorfreude zu den Messehallen. Naja, und wie das eben in Bahnhofsnähe so ist: Dabei kamen wir an so einigen Menschen vorbei, die die Nacht vermutlich draußen verbracht haben. Ich fand es mal wieder ganz schön krass, wie nah unterschiedliche Lebenswelten beieinander liegen können.
Ein paar Schritte weiter betrat ich die Messehallen, deren Empfangsbereich mich immer (es war bereits mein dritter Besuch der Frankfurter Buchmesse) an die Abfertigungslokalitäten in einem Flughafen erinnern. Mittlerweile kann ich mich halbwegs gut orientieren. Im Innenhof ging`s vorbei an einem aufgeblasenen Riesen-Asterix (neuer Asterix Band) und verschiedenen Foodtrucks und dann rein in Halle 3.
Stand der Mörderischen Schwestern
Endlich kam ich am Stand der Mörderischen Schwestern an. Innige Begrüßungen und großes Hallo mit den Autorinnen, die ich schon vom letzten Jahr und von der Planung unserer bald anstehenden ersten Online-Lesung her kenne. Danach folgte ein etwas leiseres Sich-Bekanntmachen mit den Schwestern am Stand, mit denen ich bislang noch nicht so viel zu tun hatte. Ja, und dann ging`s los mit meinen beiden Standdiensten. Viele, viele Gespräche über das Bücher-Schreiben, das Bücher-Vermarkten, jede Menge faszinierender Erfolgstorys und natürlich auch der Austausch über die unangenehmen Seiten des Autorinnenlebens.
Meet and Greet
Mein Meet&Greet lag dieses Mal zwischen meinen Standdiensten. Ich weiß noch, wie aufgeregt ich letztes Jahr (mein erstes Mal) war. Dieses Jahr fühlte ich mich viel entspannter. Und auch gestern lief alles rund. Einige Besuchende kamen eher zufällig vorbei (was uns aber nicht davon abhielt, nette Gespräche zu führen) und andere hatten sich den Termin gemerkt. Und dann stand da noch auf einmal ein Team von meinem Verlag vor mir. So nett.
Also, insgesamt war es wieder einmal ein überwältigender, toller Tag. Ich weiß jetzt schon, dass es einige Zeit dauern wird, bis ich all` diese vielen bunten Ereignisse verarbeitet habe. In ein paar Monaten werde ich mich mit einem Lächeln auf den Lippen daran zurückerinnern. Dann gehen noch ein paar weitere Monate ins Land und schon wird wieder die nächste Buchmesse in Frankfurt anstehen.
Rauschhafte Grüße und beste Buchstabensuppe
Sigrun
Und Sie? Haben Sie auch schon einmal die FBM besucht? Wie ist es Ihnen dabei ergangen? Freue mich über Kommentare.
Ach, ist das schön! Habe so viele gute, wohltuende Gespräche in den letzten Wochen geführt. Nicht weiter schwierig in der Urlaubszeit, denn der Sommer bietet die perfekte Gelegenheit, um die Seele baumeln zu lassen: Me time, Projekte planen, sich mit anderen austauschen, die Welt entweder bewusst wahrnehmen oder sie gezielt draußen lassen. Alles kann, nichts muss.
Kreative Pause schafft Inspiration
Faszinierend, wie der Mix aus Entspannung und Inspiration neue Perspektiven eröffnet und frische Energie für Planung bringt. Mir kamen jedenfalls so einige neue Ideen bei der Konzeption der nächsten Rhetorik- und Schreib-Seminare.
Gute Gespräche, die Beziehung schaffen
So fühle ich mich zum Beispiel sehr genervt von dem aggressiven Kommunikationsstil, der außerhalb meiner Urlaubs-Bubble herrscht: Spaltung, Hatespeech, Manipulation, fake news, Propaganda. Und so versuche ich, Workshop-Formate zu entwickeln, die dagegen halten und authentische Begegnungen im Privaten und Beruflichen ermöglichen. Smalltalk, der zu Deep Talk führt, wertschätzendes Beziehungsmanagement. Kurzum: Gespräche, die gut tun.
Also, gönnen Sie sich ebenfalls eine Auszeit, um die Gedanken fließen zu lassen. Die noch verbleibenden Sommertage sind ein guter Zeitpunkt, um frische, neue Projekte zu planen.
Ein weiterer spannender Andalusien-Krimi erwartet Sie:
Das ungleiche Duo Sandra & Javier ermittelt wieder in einem neuen aufregenden Fall. Doch während die Kölner Hauptkommissarin sich sofort engagiert auf die Suche nach dem Mörder macht, zieht ihr Kollege, der ebenso wortkarge wie erfahrene Comisario Principal, erst nicht mit. Javier stellt sich, den Fall und überhaupt alles in Frage. „Andalusien-Krimi Band 3: Atmosphärisch, tiefgründig, spannend“ weiterlesen
Die Entdeckung der Langsamkeit: Sie kennen das sicherlich auch: Ihr Kopf ist voll und droht zu platzen. Doch sobald Sie sich die Gedanken notieren, kehrt Ruhe ein. Ulrike Scheuermann spricht diesbezüglich vom „Schreibdenken“:
Ich finde diesen Begriff sehr hilfreich, denn auch mir hilft das Schreiben beim Denken. Schon allein deswegen, weil ich nicht so schnell schreiben kann, wie ich denke. Dadurch bin ich gezwungen, langsamer an die Themen heranzugehen.
Schreiben tut gut, weil es linear ist
Der zweite große Vorteil beim Schreiben ist, dass ein Wort auf das andere folgt. Beim Denken geht es in unserem Kopf oft drunter und drüber und bei schwierigen Themen drehen wir uns besonders gern im Kreise. Wenn wir unsere wilden Gedanken zu Papier bringen, müssen wir sie benennen und schaffen Ordnung. Das hilft ungemein, um uns erstens selbst über Zusammenhänge klar zu werden und sie zweitens auch anderen mitteilen zu können.
Schreiben tut gut, weil es Abstand schafft
Der dritte Vorteil ist die Distanz. Wenn wir eine Idee oder ein Ereignis aufschreiben, haben wir die Kontrolle darüber. Wir stellen es so dar, wie wir es im Moment für richtig halten. Diese Deutungshoheit gibt uns Halt, da wir unsere Gedanken durch das Schreiben in unsere Weltsicht einpassen.
Endlich ist es soweit. 2025 hat begonnen. Zeit für neue berufliche Projekte und frische Angebote. Doch nicht immer fällt uns Schreib- und Redelustigen eine originelle Idee ein. Wie können wir Themen für fesselnde Buchprojekte, attraktiven Medien-Content und mitreißende Akquise-Pitches finden? „Neues Jahr, neuer pitch“ weiterlesen