Gestern besuchte ich in Wiesbaden zusammen mit anderen Krimiautor*innen vom Syndikat und den mörderischen Schwestern das BKA.
Also, …
Pssst. Krimifans, das war`s schon.
Es herrschten strenge Sicherheitsvorkehrungen. Bei der Anmeldung vor Monaten, beim Einlass, im Haus komplettes Fotoverbot, den ganzen Tag lang waren wir stets unter Beobachtung (selbst beim Klo-Gang wurde man bis zur Tür begleitet).
Aber es hat sich gelohnt. Unser Besuch beim Bundes-Kriminal-Amt war unglaublich spannend und bereichernd. Hab wirklich viel Neues erfahren. Außerdem habe ich wahnsinnig nette und interessante Kolleg*innen kennengelernt.
Mein Name ist Sigrun Dahmer und ich bin lizenzierte Schreibberaterin, Autorin und Rhetoriktrainerin aus Köln. Hier, auf meinem Blog besser reden — besser schreiben, finden Sie viele aktuelle Tipps und Tricks aus der aktuellen Schreibberatung & Rhetorik, um in Beruf und Alltag erfolgreicher zu kommunizieren. Viel Spaß beim Stöbern! Wenn Sie eine Frage zum Thema haben, versuche ich gern, Ihnen weiter zu helfen. Melden Sie sich einfach per Kommentar, Kontaktformular oder über Social Media bei mir!
Was für ein Tag! Es war berauschend. Schon bei meiner Ankunft wurde ich vom Messe-Virus angesteckt. Vom Hauptbahnhof aus musste ich einfach nur der Menge folgen, um den Fußweg zur Messe zu finden. Es hatte schon fast etwas von einer Demo. Wäre ein Spruchband vorhanden gewesen, hätte es gelautet: „Lesen ist toll.“
Homebase auf der Messe
Weiter ging`s zum Stand der Mörderischen Schwestern.
Der Stand war für mich den ganzen Tag lang mein „home.“ Das gesamte Schwestern-Team war so unfassbar nett, unterstützend und offen. Überhaupt war es wundervoll, Standdienst zu machen. Ich habe es sehr genossen, mit so vielen Buchbegeisterten zu fachsimpeln und sich auszutauschen. Viele der Autor*innen und Buchblogger*innen, die ich bislang nur von Posts, von Coverfotos im Buchladen oder von Zoom-Meetings her kannte, standen plötzlich „in real life“ vor mir. Doch auch Autor*innen und Leser*innen, die ich schon länger kenne, kamen vorbei, um „hallo“ zu sagen. Und natürlich habe ich auch so einige spannende neue Bekanntschaften gemacht. Networking wie ich es mag.
Mein „meet and greet“
Für mich war mein meet and greet dann der Höhepunkt des Tages. So nette Gespräche! Eine Leserin fragte beispielsweise, ob ich immer schon am Anfang des Krimis wüsste, wer der Mörder sei. Wir unterhielten uns daraufhin ein bisschen über das Planen von Büchern. Später kam eine von mir sehr geschätzte Bloggerin vorbei und wir lernten uns persönlich kennen. Ich signierte Bücher und war sehr happy.
Ausklang beim Haufe-Branchentreff
Anstoßen mit Kolleg*innen nach einem langen Messetag
Auch dieses Jahr musste ich wieder beim Spanienstand anhalten und meinen FBM24-Besuch dann abschließend beim Haufe-Stand beenden.
Dort fand der Branchentreff statt, zu dem ich als Haufe-Autorin eingeladen worden war. Nach einer Begrüßungsrede wurden Cocktails und Häppchen gereicht. Ich folgte dem Prinzip „Social Butterfly“ und ging von Stehtisch zu Stehtisch und unterhielt mich mit anderen Haufe Autor*innen, Produktmanager*innen, Presseleuten und Menschen, die für den Vertrieb zuständig sind. Bei all` diesen Gesprächen wurde mir noch einmal bewusst, wie viele Personen hinter einem Buch stehen.
Als ich abends in dem Zug nach Köln saß, war ich zwar erschöpft, aber immer noch ganz erfüllt von diesem ganz besonderen Tag.
Wer über meinen ersten Besuch auf der fbm lesen möchte, wird hier fündig:
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Freue mich schon sehr darauf, nächsten Donnerstag wieder nach Frankfurt zu fahren. Bevor ich mich mit anderen Haufe-Autor*innen treffe, mache ich Standdienst für die Mörderischen Schwestern. Anschließend findet mein Meet&Greet statt.
Save the date
Wer Lust hat, sich mit mir zu treffen, um ein wenig zu fachsimpeln oder sich persönlich kennenzulernen, hat am nächsten Donnerstag, den 17.10.24, gleich dreimal die Möglichkeit dazu.
Am Stand der Mörderischen Schwestern (Halle 3.0 C82) von 11-13 Uhr
Am Stand der Mörderischen Schwestern (Halle 3.0 C82) von 14-14.30 Uhr zum Meet and Greet:
Mord am Urlaubsort: Die Kölner Oberkommissarin Sandra König und der Comisario Principal Javier Sánchez ermitteln in Andalusien.
Lernen Sie die Autorin Sigrun Dahmer im persönlichen Gespräch über ihr Sehnsuchtsland Spanien, das ungleiche Polizei-Duo und das Schreiben von Krimis kennen. Gerne signiert sie Ihnen ihre Krimis: „Mord an der Costa del Sol“ und „Mörderisches Marbella.“
Beim Autor*innen-Treffen des Haufe-Verlags am Stand 3.1/D32 von 17-19 Uhr.
Auch bei der FBM24?
Wenn Sie auch auf der Frankfurter Buchmesse am Donnerstag, den 17.10.24, sind, sprechen Sie mich doch einfach an. Würde mich wirklich freuen!
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Gerade junge Leser*innen suchen sich ihre Bücher heutzutage gerne nach der Zuordnung zu bestimmten tropes aus. Darunter versteht man Handlungselemente, die typisch für das jeweilige Genre sind. Es gibt klassische Erzählmuster und auch variable Motive, die stark vom Zeitgeist geprägt sind.
Beispiele für tropes
Im Romance Genre sind gerade zwei tropes ganz besonders angesagt:
Second Chances: Hier geht es um einen Neuanfang. Die oder der Protagonist kehrt in die Heimat zurück und trifft erneut auf ihre oder seine erste große Liebe …
Reverse Harem: eine Frau, die oft etwas edgy ist, wird von vielen verschiedenen Männertypen verehrt …
Im Crime Genre stößt man beispielsweise immer wieder auf den Klassiker:
Locked room mystery: Ein Mord ist in einem geschlossenen Raum von einer immer noch anwesenden Person begangen worden. Ganz schön aufregend, oder? Der Täter gehört zum Bekanntenkreis und man entkommt ihm oder ihr nicht … Die Location kann zum Beispiel eine einsame Insel, aber auch ein Schiff oder eine eingeschneite Skihütte sein.
Risks & benefits
Die große Gefahr ist, dass tropes oft vorhersagbar sind. Das Risiko, dass sie sehr klischeehaft verwendet werden, ist dementsprechend groß. Allerdings haben sie auch besonders viel impact, treiben eine heikle Situation auf die Spitze und erfreuen sich deswegen einer so hohen Beliebtheit.
Optimal ist, wenn ein Autor oder eine Autorin es schafft, tropes mit einem unerwarteten Dreh zu versehen. Durch diesen Kunstgriff kann er oder sie der Leserschaft ein enormes Lesevergnügen bereiten.
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Wenn das Publikum bei einer witzigen Stelle lacht oder die Spannung im Raum zu knistern beginnt … das ist Glück pur.
Solche wunderbaren Momente gab es letzten Dienstag, den 1.10.24, bei unserer Krimi-Lesung mit Musik immer wieder. Was für ein toller Abend. Bin immer noch ganz erfüllt. Vielen Dank an Karsten Geisler, der alle Stücke selbst geschrieben hat, für seine wunderbar stimmungsvolle Gitarrenmusik (https://geisler-design.de).
An der Gitarre: Karsten Geisler.
Das Literaturcafé Goldmund in Köln ist natürlich eine fantastische Location für eine Lesung https://www.goldmundkoeln.de/
Aber nicht nur das. Das Service-Team war auch super nett und aufmerksam, die Verpflegung wie immer hervorragend. Mil gracias.
Und ganz bestimmt nicht zuletzt geht mein Dank an alle Zuhörer*innen. Ihr habt es Karsten und mir wirklich leicht gemacht, indem ihr euch ab Minute eins auf Text und Musik eingelassen habt.
Am Buch: Sigrun Dahmer.
Musikalische Krimi-Lesung live
Live-Auftritte sind schon etwas ganz Besonderes: Es ist so ein schönes Gefühl, die Liebe zu Büchern und Musik mit anderen zusammen teilen zu können.
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