Checkliste: 8 Fragen an Ihre Story

Checkliste für Storys: 8 Stolpersteine
Story-Tüv für Kurzgeschichten


Checkliste: Besteht Ihre Kurzgeschichte den Test?

Kurzgeschichten sind ein tolles Genre. Bei Schreib-Anfänger*Innen ebenso beliebt wie bei Profis. Ein Widerspruch? Ja und nein. Einsteiger*Innen finden frei nach dem Motto: In der Kürze liegt die Würze die überschaubare Länge ganz besonders attraktiv. Profis fühlen sich von ihr herausgefordert, da sie gezwungen sind, genau auf den Punkt zu schreiben. Für sie gilt eher die Erkenntnis: In der Kürze lauern Stürze ... Also, lassen Sie sich nicht von der vermeintlich einfachen Form täuschen und klopfen Sie Ihre Story anhand der folgenden Checkliste selbstkritisch auf die klassischen acht Stolpersteine hin ab.

Story-Checkpunkt eins: Macht der Anfang Lust auf mehr?

Geht es sofort los, werden Ihre Leser*Innen gleich brutal ins Geschehen geworfen? Wunderbar! Aber denken Sie bei aller Aktion auch daran, dass das erste Ereignis nicht nur spannender eye-catcher sondern zugleich inhaltlich der Motor für eine wesentliche Veränderung sein sollte.

Story-Checkpunkt zwei: Haben Ihre Figuren Ecken und Kanten?

Wir alle mögen Helden und verabscheuen deren Gegenspieler. Doch sympathisch    werden Ihre Figuren erst, wenn sie nicht zu eindimensional entworfen sind. Auch der Protagonist sollte einen Makel haben, ebenso wie der Antagonist einen zumindest dem Autoren oder der Autorin bekannten Grund, warum er so ein Scheusal geworden ist.

Story-Checkpunkt drei: Quälen Sie Ihre Leser*innen auch genug?

Es hat sich bewährt, mit einem Spannungsbogen zu arbeiten und den Druck auf die Hauptfigur immer mehr zu steigern. Fein dosiert, Stück für Stück …

Story-Checkpunkt vier: Haben Sie alle hübsche aber wenig relevante Dekoration gestrichen?

Wir alle haben unsere Lieblingsschwachpunkte. Das können Füllwörter sein, oder Nebenfiguren, die einfach auftauchen und plötzlich wieder verschwinden, oder schlicht und ergreifend (…) die Häufung wenig aussagekräftiger Wörter. Seien Sie streng mit sich und werfen Sie Überflüssiges über Bord!

Story-Checkpunkt fünf: Nicht zu viel explizit beschrieben?

Sie können Ihre Leser*Innen natürlich an die Hand nehmen und ihnen alles genaustens erklären, aber machen Sie sich nichts vor: Sie werden es Ihnen nicht danken, sondern sich gegängelt fühlen. Widerstehen Sie also besser der Versuchung wie ein Helikopter-Autor zu schreiben. Erst wenn Ihre Leser*innen selbst mitdenken und Rückschlüsse ziehen müssen, gefällt ihnen die story und bleibt im Kopf. Das gleiche gilt für Emotionen:

Story-Checkpunkt sechs: Gefühle triggern

Sie können keine Gefühle beschreiben, sondern nur ähnliche Gefühle in den Lesenden selbst entstehen lassen.

Story-Checkpunkt sieben: Haben Sie ein paar Serpentinen eingebaut?

Zwar sollte der Plot einer Kurzgeschichte nicht zu komplex sein, aber ein paar überraschende Wendungen (plot twists) halten die Spannung aufrecht und reizen dazu, immer weiterzulesen.

Story-Checkpunkt acht: Welche Art von Schluss passt zu Ihrer Story?

Möchten Sie Ihre Leser*Innen mit einem positiven Ende glücklich machen, oder sie lieber durch ein offenes Ende zum Weiterdenken anregen? Natürlich ist der Höhepunkt einer Geschichte am spannendsten, aber de facto bleibt von einer Geschichte meist der Schluss besonders lange in Erinnerung. Widmen Sie ihm dementsprechend viel Zeit!

Was ist Ihre Schreiberfahrung? Welchen Stolperstein empfinden Sie als besonders heimtückisch? Vielleicht haben Sie auch einen wichtigen Aspekt vermisst? Ich freue mich auf Ihre Anregungen in den Kommentaren.

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Smarthome mit allem Drum und Dran

Ich heiße Mika, bin Mitte vierzig und beruflich ziemlich erfolgreich. Insgesamt sehe ich mich als glücklichen Menschen. Ich meine, ich führe ein anständiges Leben, verdiene nicht schlecht und habe mir einen architektonischen Traum erfüllt, lebe in einem echten Luxushaus, einem Smarthome mit allem Drum und Dran. Hm, was muss man noch über mich wissen? Mein bester Freund heißt Robert, ihm gehört die Agentur, in der ich regelmäßig als Freelancer arbeite.

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Gags schreiben: Welcher Witz für wen?

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Gags schreiben, welcher Witz für welchen Comedian, lustiger Humor
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Songwriting for beginners: How to write powerful lyrics

 

Powerful lyrics can make or break a song, learn to write songs
Songwriting:Take a walk on the wild side (www.pexels.com)

They say that lyrics can make or break a song. And this is certainly true: Have you ever experienced a line you simply can`t get out of your head? To me Lou Reeds` “Hey babe, take a walk on the wild side!“ is one of my all-time-favourites. It is one of these magic lines that trigger my imagination, opening up a whole new world inside my head. Doo-de-doo-de-doo, just listening to these syllables boosts me up with the energy to start something wild, something new. So, when you are reading this blog post, you probably want to take a risk yourself and try to write your first own song. I am sure you are wondering if there is something like a proven strategy to come up with great words for great songs. Sorry, to let you down, there isn`t. But if you keep on reading you will get to know a couple of different techniques for different songwriters and learn some tricks of the trade that may come in handy for everyone.

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Thriller schreiben: „President is missing“ als Rezept

Spannend schreiben kann man Lernen. Von Krimi-Profis. Clinton und Pettersons Thriller "president is missing." Spannend schreiben: wie geht das? Ein Bestseller als Rezeptvorlage.


Sommerferien, endlich. Köln ist leer. In der Hitze schleppe ich mich zur Niehler Bucht, lege mich auf den Sandstrand und tauche für die nächsten Stunden in den Bestseller „The president is missing“ ab. Chapeau: Bill Clinton & James Patterson haben da einen echten Pageturner zu Papier gebracht. Schon nach dem ersten Kapitel habe ich vergessen, dass ich dringend Sonnencreme auftragen müsste und das, obwohl ich, ehrlich gesagt, gar nicht so irre auf Spionagethriller stehe. Noch weniger mag ich es, die Welt ein wenig altbacken erklärt zu bekommen. Dennoch. Fakt ist: Ich kann ich das Buch nicht aus den Händen legen. Es ist einfach verdammt mitreißend geschrieben. Woran liegt`s? Was sind die Zutaten spannender Schreibe? Oder anders gefragt: Was ist schuld an meinem Sonnenbrand?

„Thriller schreiben: „President is missing“ als Rezept“ weiterlesen

Wörter als Geschenk: Ein Hoch auf Geburtstagsreden!

Wörter der Wertschätzung bei Geburtstagsreden und Ansprachen
Geburtstagsreden: Wörter als unvergessliches Geschenk (stockfoto: www.pexels.com)

„Ähm, ich will Euch nicht mit einer Rede langweilen … das Buffet ist eröffnet!“ Schade eigentlich. Obwohl Reden einen schlechten Ruf haben, für einige sogar als regelrechter Gähn-Garant gelten, bin ich ein großer Fan vom gesprochenen Wort. Ich liebe Geburtstagsreden, Jubiläums-Ansprachen, Trinksprüche und individuell formulierte Gratulationen. Warum? Meiner Meinung nach sind genau das die wenigen Momente des Innehaltens und des Wertschätzens, die im Alltag ansonsten viel zu kurz kommen! Doch viele haben Angst vor Wörtern als Geschenkidee. Sie befürchten, etwas falsch zu machen, meiden das öffentliche Exponiert-Sein, flüchten sich in Phrasen oder verstecken sich hinter Zitaten. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwierig, frische Worte zu finden.

Was soll ich  bei meiner Geburtstagsrede denn nur sagen?

Als Kölner Schreibberaterin und Rhetoriktrainerin bekam ich letztens eine Schnupperstunden-Anfrage zu einer Geburtstagsrede. Im Rahmen meiner Ausbildung hatte ich in den vergangenen Wochen schon einige Stunden nach den Methoden der nichtdirektiven Beratung durchgeführt. Mit den Ratsuchenden hatte ich über die unterschiedlichsten Textsorten gesprochen:  Ein Flyer war dabei, ein wissenschaftliches Exposé, Kurzgeschichten, die Landingpage einer Website und jetzt also eine Geburtstagsrede. Nice, dachte ich mir, Old School, das gefällt mir. Bereits „Wörter als Geschenk: Ein Hoch auf Geburtstagsreden!“ weiterlesen

Kreativität als Lebensstil: Mindset und Zutaten

Was gehört zu einem kreativen Lebensstil?
Was sind die Zutaten eines kreativen Lebensstils? (stockfoto@pexels.com)

Während ich mit der Bahn durch Köln ruckele, entdecke ich ein U-Bahn-Graffiti: „Kreativsein heißt, die Welt mit anderen Augen sehen.“ Hm, der Spruch gibt mir zu denken. Was ist Kreativität denn eigentlich, frage ich mich. Klar, Kreativsein hat mit Begabung zu tun, sie ist aber auch Handwerk. Laut Graffiti jedoch steckt noch eine Menge mehr dahinter. Und das stimmt. Es geht um etwas noch Grundsätzlicheres: Kreativität ist eine Einstellung, ein gewisser Lebensstil.

Die Zutaten eines kreativen Lebensstils

Ich fange an, ungeordnet Einfälle aufzuschreiben, mache eine Liste, welche Einstellungen und Haltungen zu einem kreativen Lebensstil gehören könnten.

Man nehme: „Kreativität als Lebensstil: Mindset und Zutaten“ weiterlesen

Wie schreibt man fürs Netz? Texten im Web leicht gemacht.

Fürs Netz schreiben funktioniert anders als offline schreiben
Fürs Netz schreiben? Wie geht das? (stockphoto@pexels.com)

Wörter sind Wörter. Ob ich online oder offline texte, macht doch keinen großen Unterschied, oder? Gehören Sie auch zu denjenigen, die so denken? Sorry, dann muss ich Sie enttäuschen. Wer fürs Netz schreiben will, sollte sich klar machen, dass die Lesegewohnheiten im Web mit dem Schmökern in einem Roman ungefähr so viel zu tun haben wie die Bücher von Stephen Hawking mit schwungvollen Eurythmie-Aufzeichnungen.

Schnelle Lesbarkeit

Wenn Sie Ihren Lieblingsroman lesen wollen, kochen Sie sich einen Becher Kaffee, setzen sich bequem in den Sessel und nehmen sich Zeit, um genussvoll in die Welt des Helden einzutauchen. Und hier kommt schon der erste grundlegende Unterschied: Im Netz werden Texte nicht gelesen, sondern lediglich gescannt. Die User wollen Ihrem Text nicht Wort für Wort folgen. Was sie interessiert, sind die schnellen Informationen, die ihnen sofort, möglichst schon beim Überfliegen der Überschriften, auf einen Blick übersichtlich dargeboten werden.

Da das Leseverhalten online anders als offline funktioniert, „Wie schreibt man fürs Netz? Texten im Web leicht gemacht.“ weiterlesen