
Charakterisierung für Fortgeschrittene
„Charakterisierung: 2 Tipps für Fortgeschrittene“ weiterlesen

Liz. Schreibberaterin, Autorin, Rhetoriktrainerin

„Charakterisierung: 2 Tipps für Fortgeschrittene“ weiterlesen

Was macht einen Text so fesselnd, dass die Leser*innen ihn nicht mehr zur Seite legen können?
Spannung lässt sich auf verschiedenen Ebenen erzeugen:
Alles in einem sind Sie gut beraten, wenn Sie sich um einen Spannungs-Cocktail bemühen, der im Kopf der Lesenden fortlaufend auf mehreren Ebenen aufregende kleine und große Lektüre-Explosionen provoziert.
Viel Spaß beim Verfassen von Texten, die einem einen kalten Schauer über den Rücken jagen.
Beste Buchstabensuppe
Sigrun

Weil Procedere und Thema sehr ungewöhnlich sind!
Und zwar hat der Mülheimer Literaturclub das Autorenforum Köln eingeladen, Texte zum Kursprogramm der VHS Köln zu schreiben.
Und so haben wir vom Autorenforum Köln wirklich sehr unterschiedliche Texte verfasst, die wir Ihnen in dieser Lesung vorstellen möchten:
Die Lesung wird musikalisch begleitet und findet im Bezirksrathaus Mülheim statt.

Vermutlich kennen Sie das Kiss-Prinzip. Hinter diesem Akronym verbirgt sich die Aufforderung:
Keep
It
Straight and
Simple
Dieser Spruch soll uns gerade auch in brisanten Situationen (wie z.B. bei Präsentationen und Pitches) daran erinnern, unsere Botschaft so knapp und einfach wie möglich auf den Punkt zu bringen. Dieses Motto ist somit das genaue Gegenteil vom KILL-Prinzip. Denn gerade, wenn wir unter Druck stehen, neigen wir dazu, uns in Bandwurmsätzen zu verhaspeln.
Kompliziert-langatmig
Ich-Fokus statt Zuhörer-Interesse
Lustlos-trocken
Liebenswürdig-einschränkend
Der letzte Punkt ist insbesondere für uns Frauen wichtig, sind wir doch so sozialisiert worden, dass wir mit vielen „würde“ und „hätte“-Formulierungen oft zu lang (vermeintlich höflich) um den heißen Brei herumreden.
Tja, und Herr King hat recht. Gerade bei unseren Lieblingsthemen neigen wir zu diesen Formulierungsschwächen. Wir hören nicht mehr auf zu reden oder zu schreiben, wiederholen unsere alten staubigen Klischees und schrecken dadurch unsere Leser*innen oder Zuhörer*innen ab. Autsch, das tut weh, aber oft hilft nur eine Methode, die Qualität zu verbessern: kürzen, kürzen, kürzen.

Sie haben viele Ideen, haben schon mehrere Seiten geschrieben und eine raffinierte Haupt- und Nebenhandlung ausgetüftelt. Doch wie lässt sich das Ganze verbinden (Stichwort: Kohäsion)? „Kohäsion oder Plot-Stricken für Autor*innen“ weiterlesen

Einen passenden Namen für Ihre Protagonistin oder Ihren Protagonisten zu finden, ist nicht ganz einfach. Darum sollten Sie sich über ein paar Dinge vorab Gedanken machen: „Namen in Romanen“ weiterlesen

In manchen Genres ist es üblich, nicht nur ein Buch zu schreiben, sondern eine Serie von Büchern (sprich zumindest zwei Bände) zu verfassen.
Ich selbst mag es sehr, vertrauten Charakteren gleich mehrmals in immer wieder neuen Situationen zu begegnen. Dazu bedarf es aber eines besonderen Konzepts. „So schreiben Sie eine Serie von Büchern“ weiterlesen

Mein Spanien-Krimi: „Mord an der Costa del Sol“, Band 1, ist da. Lassen Sie mich ihn Ihnen kurz vorstellen.
Oberkommissarin Sandra König würde am liebsten nach Spanien reisen, um dort endlich wieder einmal Urlaub zu machen. Doch sie wird nicht zum Entspannen an die Costa del Sol abgeordnet. Ein Teilnehmer einer deutschen Reisegruppe starb unter mysteriösen Umständen, alles deutet auf einen Mord hin.
Sandra wird dem Comisario Principal Javier Sánchez an die Seite gestellt, dem sie bei den Ermittlungen helfen soll. Allerdings gestaltet sich die Zusammenarbeit holprig, da Javier skeptisch gegenüber Sandras Ermittlungsmethoden ist.
Als eine Teilnehmerin der Reisegruppe spurlos verschwindet, wird klar, dass Sandra und Javier an einem Strang ziehen müssen, um einen weiteren Mord zu verhindern …
Ein „unboxing“-Foto der Taschenbücher fand ich nicht so spannend, darum habe ich mich als Justitia ausprobiert.

Kennen Sie Schreibblockaden? Die legendäre Angst vor dem weißen Blatt? Einfach losschreiben geht nicht?
Gründe für die Schreibblockade, den sogenannten writer`s block, gibt es viele. Oft sorgen Angst & Anspannung dafür, dass unser Hirn (in dem Versuch, uns vor Misserfolg zu schützen) den falschen Schalter umlegt.
Auf einmal wird der Schreibprozess auf den Kopf gestellt. Und so kommt es, dass Ihr innerer Zensor schon danach lechzt, Ihren Text zu bewerten, noch bevor der erste Buchstabe auf dem Blatt gelandet ist. Dabei sollte es eigentlich genau umgekehrt sein: Erst einmal alles unbefangen aufschreiben und dann die Ideen auf ihre Verwertbarkeit hin abklopfen. Doch diese Abfolge kann unter Stress schnell durcheinander kommen. Gemeinerweise kann der Druck Ihre Kreativität gerade dann besonders unerbittlich lahmlegen, wenn Ihr erster Text sehr erfolgreich war.
Holen Sie sich die Leichtigkeit zurück, indem Sie Ihren inneren Zensor spielerisch in die Irre führen.
Wie?
Hier zwei Tipps, die bei meinen Ratsuchenden funktioniert haben:
An was für einem Schreibprojekt arbeiten Sie gerade? Was funktioniert bei Ihnen, wenn Sie eine Schreibblockade haben?

Anfang Mai 2023 in Köln. Sonnenstrahlen auf der Haut, Maiglöckchenduft in der Nase, Blick in den blauen Himmel. Die ersten Frühlingstage wecken die gute Laune und … die Reiselust. Am nächsten Tag geht es auch schon los: „Travelwriting Helsinki: Impressionen einer Reise“ weiterlesen