Jetzt im Advent haben die Mörderischen Schwestern meinen Krimi gleich zweimal gefeatured. Very nice. Vielen Dank dafür. Stolz und dankbar möchte ich die beiden Präsentation hier auf meinem Blog gerne mit Ihnen teilen.
Sieht gut aus, oder?
Mörderischer Advent Nummer eins
Unter der Rubrik: „Neuerscheinung“ posteten meine sisters in crime folgenden Beitrag in den Sozialen Medien:
Am 6. Oktober erschien der erste Teil der Andalusien-Reihe von Sigrun Dahmer. Er heißt „Mord an der Costa del Sol“.
Klappentext:
Ein spannender Kriminalfall, der bis zur letzten Seite in Atem hält …
Das ungleiche Kommissar-Duo Sandra und Javier ermittelt vor der einzigartigen Kulisse Andalusiens
Oberkommissarin Sandra König würde am liebsten nach Spanien reisen, um dort endlich mal wieder Urlaub zu machen. Doch wird sie nicht zum Entspannen an die Costa del Sol abgeordnet. Ein Teilnehmer einer deutschen Reisegruppe starb unter mysteriösen Umständen, alles deutet auf einen Mord hin. Sie wird dem Comisario Principal Javier Sánchez an die Seite gestellt, dem sie bei den Ermittlungen helfen soll. Allerdings gestaltet sich die Zusammenarbeit holprig, da Javier skeptisch gegenüber Sandras Ermittlungsmethoden ist. Als eine Teilnehmerin der Reisegruppe spurlos verschwindet, wird klar, dass Sandra und Javier an einem Strang ziehen müssen, um einen weiteren Mord zu verhindern …
Auch meine Video-Lesung der ersten Seiten meines Andalusien-Krimis wurde im Mörderischen Adventskalenter veröffentlicht. Neugierig geworden? Schaurig, spannenden Spaß beim Zuschauen & Zuhören.
Save the date: Unsere Lesung: „Krasse Zeiten/zarte Worte“ findet
am Mittwoch, den 29.11.2023
im Bürgerzentrum in Köln-Deutz
um 19 Uhr statt.
Was erwartet Sie?
Die Mitglieder des Autorenforum Köln (AFK) lesen unterschiedlichste Texte zur dunklen, aber auch besinnlichen Jahreszeit. Von Lyrik zu Prosa, von Liebe zu Crime.
https://www.autorenforum-koeln.de
Die Lesung wird von dem Liedermacher Richard Draga begleitet. Um Anmeldung wird gebeten.
Noch eine handvoll Tage und mein einjähriges Sabbatical endet … und es geht wieder zurück in den Beruf. Klar bin ich ein bisschen traurig darüber, dass die Zeit der absoluten Freiheit und des kühnen Ausprobierens bald vorbei ist. „Sabbatical letzter Bericht: Netzwerken“ weiterlesen
Im Juni 2023 reiste ich im Eurostar durch den Tunnel von Brüssel nach London. Unter dem Ärmel-Kanal, sprich: unter dem Meer durch. Crazy und schon ein wenig klaustrophobisch, aber nicht zu schlimm. „Reise nach Schottland“ weiterlesen
Drei Viertel der „Sabbatical-Torte“ sind schon aufgegessen. Hmmm, ist immer noch sehr lecker: Menschen treffen, Reisen, Lernen, Krimi schreiben, Lesungen geben, tanzen, sich gegen die Klimakrise engagieren. Hier also mein Rückblick auf das dritte Viertel des Sabbaticals und einen Ausblick auf den Rest der Aus-Zeit.
Welche Auswirkung hat der Chatbot auf Menschen, deren Beruf es ist, Texte zu schreiben?
ChatGPT: Ist der Textgenerator ein Rivale für Schreiblustige, Autor*innen, Texter*innen und allgemein kreativ Schreibende? Hier das Ergebnis meines Selbst-Experiments: „Texte schreiben mit dem ChatGPT“
Gestern habe ich mir einen KI-Account erstellt und mit verschiedenen Text-Eingaben herumexperimentiert. Angefangen habe ich mit dem Schreiben einer „tagline“, eines Werbeslogans. Auf Englisch hat das erstaunlich gut geklappt, obwohl sich die Ideen bald wiederholten. Auf Deutsch und Spanisch fand ich die Ergebnisse (noch nicht) so überzeugend. Eine Gefahr für die schreibende Branche? Eher nicht, weil die Vorschläge sehr schematisch sind. (Tipp: Je höher man die „temperature“ einstellt, umso weniger vorhersagbar werden die Ergebnisse).
Stories plotten mit KI
Weiter ging`s mit crime & love-stories (Schreibe mir einen Krimi-Plot, der in Berlin spielt/ eine Liebesgeschichte mit …). Heraus kamen konventionelle, langweilige Geschichten, die dem klassischen Schema der Spannungskurve entsprachen. Gut verwendbar, um Strukturen zu plotten, aber kein Ideengeber für originellen Content.
Reggae und Reime mit dem Chatbot
Am Witzigsten war das Schreiben lassen von Gedichten. Auch hier wurden die Struktur-Muster der Gattungen eingehalten (ich habe u.a. Sonett und Haiku ausprobiert und wurde überschüttet mit (altbackenen) Reimen und Reizwörtern wie „Sonne“, „Himmel“ und „Sterne.“) Als Letztes habe ich Reggae Songtexte schreiben lassen und bekam Jamaican Patois, Jah Rastafari und ganja angeboten.
Meine Meinung: (Noch) keine Gefahr für Kreative
Fazit: Es hat mich schon umgehauen/erschreckt/erstaunt, wie gut lesbar die von der KI fabrizierten Texte sind. Ich glaube, dass sie als Strukturhilfe beim Plotten und Texten hilfreich sein können, da sie die Konventionen (Spannungskurve, Strophen, Reime, den Aufbau von Briefen, Lebensläufen etc.) transparent machen. Inhaltlich wirken die Texte auf mich jedoch sehr schablonenhaft. Ich glaube und hoffe, dass sich das Individuelle und Kreative an unserer Arbeit nicht so ohne Weiteres ersetzen lässt.
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Chatbot von OpenAI gemacht?
Wie viel Zeit brauche ich für mein Schreib-Projekt?
Wie berechnet man die Schreib-Zeit?
Während des Nanowrimo sind wir alle eifrig dabei, Schreib-Marathons hinzulegen. Wir dokumentieren stolz unsere word counts und hoffen, innerhalb von 30 Tagen auf die 50.000 Wörter gekommen zu sein. „Schreib-Zeit: Wie berechnen?“ weiterlesen
Wir verlieren unseren Zufluchtsort, da unsere Autoren-Woche in der Flensburger Förde zu Ende geht. Allerdings nehme ich auch einige Learnings mit zurück nach Köln.
Meine Learnings aus der Autoren-Woche
Abstand zum Alltag lässt Ideen sprudeln und schärft den Blick für größere Zusammenhänge.
Schreiben ist oft ein einsames Geschäft. Schade eigentlich, denn man kann kaum überschätzen, wie motivierend das Geklapper auf der Tastatur nebenan ist.
Humor und good will make the world go round. Wir waren alles andere als ein homogenes Autoren-Team, aber ich würde mal behaupten, dass wir alle (auch durch unseren vertrauensvollen Umgang miteinander) von der Vielfalt profitiert haben.
Counter-Culture-Shock nach der Autoren-Woche unausweichlich?
Am letzten ganzen Tag der Autoren-Woche in der Flensburger Förde war mir ganz mulmig zumute. Ich befürchtete, dass es sicherlich komisch werden würde am nächsten Tag wieder nach Köln zurückzukehren. Würde ich gar einen counter-culture-shock erleiden? Dafür sprach so einiges:
Stimmung in der Autoren-Woche
Kühe, Traktoren, Ruhe, Schokolade, Compis und nette Autoren, die einem eine Nachricht („SCHREIB! JETZT!“) schicken, wenn man sich ein wenig zu lang in angeblicher Recherche-Arbeit verliert.
Stimmung in Köln
Naja, der übliche Großstadt-Wahnsinn halt, der es einem ungleich schwerer macht, sich Zeit zum Schreiben zu nehmen.
Aber, was soll ich sagen? In der Autoren-Woche bin ich richtig weit gekommen. Mittlerweile ist der Mörder entlarvt und befindet sich auf der Flucht.