Lesung: Krasse Zeiten/Zarte Worte

Lesung Sigrun Dahmer Autorenforum
Im Büze Deutz (Köln), um 19 Uhr

Lesung in Köln

Save the date: Unsere Lesung: „Krasse Zeiten/zarte Worte“ findet

  • am Mittwoch, den 29.11.2023
  • im Bürgerzentrum in Köln-Deutz
  • um 19 Uhr statt.

Was erwartet Sie?

Die Mitglieder des Autorenforum Köln (AFK) lesen unterschiedlichste Texte zur dunklen, aber auch besinnlichen Jahreszeit. Von Lyrik zu Prosa, von Liebe zu Crime.

https://www.autorenforum-koeln.de

Die Lesung wird von dem Liedermacher Richard Draga begleitet. Um Anmeldung wird gebeten.

Sabbatical letzter Bericht: Netzwerken

Letztes Quartal: Ein Hoch auf das Netzwerken

Noch eine handvoll Tage und mein einjähriges Sabbatical endet … und es geht wieder zurück in den Beruf. Klar bin ich ein bisschen traurig darüber, dass die Zeit der absoluten Freiheit und des kühnen Ausprobierens bald vorbei ist. „Sabbatical letzter Bericht: Netzwerken“ weiterlesen

Reise nach Schottland

Travelwriting Edinburgh
Blick auf die Altstadt von Edinburgh

Auf nach Schottland

Im Juni 2023 reiste ich im Eurostar durch den Tunnel von Brüssel nach London. Unter dem Ärmel-Kanal, sprich: unter dem Meer durch. Crazy und schon ein wenig klaustrophobisch, aber nicht zu schlimm. „Reise nach Schottland“ weiterlesen

Sabbatical: Dritter Zwischenbericht

Sigrun Dahmers Sabbatical unterwegs
Unterwegs: in Köln, Deutschland & Europa.

Drei Viertel sind um

Drei Viertel der „Sabbatical-Torte“ sind schon aufgegessen. Hmmm, ist immer noch sehr lecker: Menschen treffen, Reisen, Lernen, Krimi schreiben, Lesungen geben, tanzen, sich gegen die Klimakrise engagieren. Hier also mein Rückblick auf das dritte Viertel des Sabbaticals und einen Ausblick auf den Rest der Aus-Zeit.

On the road: unterwegs

„Sabbatical: Dritter Zwischenbericht“ weiterlesen

ChatGPT: Rivale für Autor*innen & Texter*innen?

In Sigrun Dahmers Post geht es darum, ob ChatGBT als Rivale eine Gefahr für die schreibende Zunft darstellt
Welche Auswirkung hat der Chatbot auf Menschen, deren Beruf es ist, Texte zu schreiben?

ChatGPT: Ist der Textgenerator ein Rivale für Schreiblustige, Autor*innen, Texter*innen und allgemein kreativ Schreibende? Hier das Ergebnis meines Selbst-Experiments: „Texte schreiben mit dem ChatGPT“

Mein ChatGPT Selbst-Experiment : taglines produzieren

Gestern habe ich mir einen KI-Account erstellt und mit verschiedenen Text-Eingaben herumexperimentiert. Angefangen habe ich mit dem Schreiben einer „tagline“, eines Werbeslogans. Auf Englisch hat das erstaunlich gut geklappt, obwohl sich die Ideen bald wiederholten. Auf Deutsch und Spanisch fand ich die Ergebnisse (noch nicht) so überzeugend. Eine Gefahr für die schreibende Branche? Eher nicht, weil die Vorschläge sehr schematisch sind. (Tipp: Je höher man die „temperature“ einstellt, umso weniger vorhersagbar werden die Ergebnisse).

Stories plotten mit KI

Weiter ging`s mit crime & love-stories (Schreibe mir einen Krimi-Plot, der in Berlin spielt/ eine Liebesgeschichte mit …). Heraus kamen konventionelle, langweilige Geschichten, die dem klassischen Schema der Spannungskurve entsprachen. Gut verwendbar, um Strukturen zu plotten, aber kein Ideengeber für originellen Content.

Reggae und Reime mit dem Chatbot

Am Witzigsten war das Schreiben lassen von Gedichten. Auch hier wurden die Struktur-Muster der Gattungen eingehalten (ich habe u.a. Sonett und Haiku ausprobiert und wurde überschüttet mit (altbackenen) Reimen und Reizwörtern wie „Sonne“, „Himmel“ und „Sterne.“) Als Letztes habe ich Reggae Songtexte schreiben lassen und bekam Jamaican Patois, Jah Rastafari und ganja angeboten.

Meine Meinung: (Noch) keine Gefahr für Kreative

Fazit: Es hat mich schon umgehauen/erschreckt/erstaunt, wie gut lesbar die von der KI fabrizierten Texte sind. Ich glaube, dass sie als Strukturhilfe beim Plotten und Texten hilfreich sein können, da sie die Konventionen (Spannungskurve, Strophen, Reime, den Aufbau von Briefen, Lebensläufen etc.) transparent machen. Inhaltlich wirken die Texte auf mich jedoch sehr schablonenhaft. Ich glaube und hoffe, dass sich das Individuelle und Kreative an unserer Arbeit nicht so ohne Weiteres ersetzen lässt.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Chatbot von OpenAI gemacht?

 

Schreib-Sabbatical: Zweiter Zwischenbericht

Zwischenbericht des Schreibens-Sabbatical
Que vadis?

Ein Jahr Zeit

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Jahr Zeit. Ein Sabbatical. Bezahlte Zeit. Sie müssten also nicht arbeiten. Was würden Sie machen?

Während Sie noch überlegen, nutze ich schon einmal die Zeit und erzähle Ihnen, wie ich mein Sabbatical verbringe.

„Schreib-Sabbatical: Zweiter Zwischenbericht“ weiterlesen

Schreib-Zeit: Wie berechnen?

Wie berechnet man die Zeitt fürs Schreiben
Wie viel Zeit brauche ich für mein Schreib-Projekt?

Wie berechnet man die Schreib-Zeit?

Während des Nanowrimo sind wir alle eifrig dabei, Schreib-Marathons hinzulegen. Wir dokumentieren stolz unsere word counts und hoffen, innerhalb von 30 Tagen auf die 50.000 Wörter gekommen zu sein. „Schreib-Zeit: Wie berechnen?“ weiterlesen

Learnings aus der Autoren-Woche (6)

Zufluchtsort während der Autoren-Woche in der Flensburger Förde
Zufluchtsorte

Das Schreib-Retreat ist vorbei

Wir verlieren unseren Zufluchtsort, da unsere Autoren-Woche in der Flensburger Förde zu Ende geht. Allerdings nehme ich auch einige Learnings mit zurück nach Köln.

Meine Learnings aus der Autoren-Woche

  1. Abstand zum Alltag lässt Ideen sprudeln und schärft den Blick für größere Zusammenhänge.
  2. Schreiben ist oft ein einsames Geschäft. Schade eigentlich, denn man kann kaum überschätzen, wie motivierend das Geklapper auf der Tastatur nebenan ist.
  3. Humor und good will make the world go round. Wir waren alles andere als ein homogenes Autoren-Team, aber ich würde mal behaupten, dass wir alle (auch durch unseren vertrauensvollen Umgang miteinander) von der Vielfalt profitiert haben.

Letzter Tag der Autoren-Woche (5)

Autoren-Woche Morgenstimmung in der Flensburger Förde
Morgenstimmung.

Counter-Culture-Shock nach der Autoren-Woche unausweichlich?

Am letzten ganzen Tag der Autoren-Woche in der Flensburger Förde war mir ganz mulmig zumute. Ich befürchtete, dass es sicherlich komisch werden würde am nächsten Tag wieder nach Köln zurückzukehren. Würde ich gar einen counter-culture-shock erleiden? Dafür sprach so einiges:

Stimmung in der Autoren-Woche

Kühe, Traktoren, Ruhe, Schokolade, Compis und nette Autoren, die einem eine Nachricht („SCHREIB! JETZT!“) schicken, wenn man sich ein wenig zu lang in angeblicher Recherche-Arbeit verliert.

Stimmung in Köln

Naja, der übliche Großstadt-Wahnsinn halt, der es einem ungleich schwerer macht, sich Zeit zum Schreiben zu nehmen.

Aber, was soll ich sagen? In der Autoren-Woche bin ich richtig weit gekommen. Mittlerweile ist der Mörder entlarvt und befindet sich auf der Flucht.

Nicht schlecht, oder?

Der lange Tisch der Autoren-Woche (4)

Der lange Tisch der Autoren-Woche in der Flensburger Förde
Der Tatort der Autoren-Woche

Der Protagonist der Autoren-Woche spricht

„Mein Name ist Autoren-Schreibtisch. Ich bin das Zentrum des Schreibretreats. Meine Platte trägt geduldig Computer-Gedöns, Kaffeebecher und (Nerven-)Nahrung. Meine Ohren ertragen Flüche, Fach-Gequatsche und Jubel-Geschrei.“

Seine ehrliche Meinung über die Autoren-Woche

„Autoren sind launische Menschen. Mal kleben sie stundenlang an mir fest und tippen und klappern auf Teufel komm raus ihre Einfälle in ihre Maschinchen. Dann widerum wenden sie mir eiskalt den Rücken zu und betrügen mich mit der Sitzecke, in der sie spielen, lesen und relaxen.“

Sein final statement

„Und gleich verlassen mich einige sogar für mehrere Stunden, um Flensburg zu erkunden. Hallo? Wo bleibt da die Arbeitsmoral und Schreibtisch-Loyalität? Ich mein ja nur …“

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