
Script consultant: Ein Drehbuch aus Österreich
Servus, hab‘ gerade ein spannendes, frisches Drehbuch einer jungen Wiener Autorin auf meinem Schreibtisch. Gefällt mir gut, allerdings gibt es so ein paar Begriffe, die ich nachschlagen muss.

Liz. Schreibberaterin, Autorin, Rhetoriktrainerin

Servus, hab‘ gerade ein spannendes, frisches Drehbuch einer jungen Wiener Autorin auf meinem Schreibtisch. Gefällt mir gut, allerdings gibt es so ein paar Begriffe, die ich nachschlagen muss.

Kennen Sie Schreibblockaden? Die legendäre Angst vor dem weißen Blatt? Einfach losschreiben geht nicht?
Gründe für die Schreibblockade, den sogenannten writer`s block, gibt es viele. Oft sorgen Angst & Anspannung dafür, dass unser Hirn (in dem Versuch, uns vor Misserfolg zu schützen) den falschen Schalter umlegt.
Auf einmal wird der Schreibprozess auf den Kopf gestellt. Und so kommt es, dass Ihr innerer Zensor schon danach lechzt, Ihren Text zu bewerten, noch bevor der erste Buchstabe auf dem Blatt gelandet ist. Dabei sollte es eigentlich genau umgekehrt sein: Erst einmal alles unbefangen aufschreiben und dann die Ideen auf ihre Verwertbarkeit hin abklopfen. Doch diese Abfolge kann unter Stress schnell durcheinander kommen. Gemeinerweise kann der Druck Ihre Kreativität gerade dann besonders unerbittlich lahmlegen, wenn Ihr erster Text sehr erfolgreich war.
Holen Sie sich die Leichtigkeit zurück, indem Sie Ihren inneren Zensor spielerisch in die Irre führen.
Wie?
Hier zwei Tipps, die bei meinen Ratsuchenden funktioniert haben:
An was für einem Schreibprojekt arbeiten Sie gerade? Was funktioniert bei Ihnen, wenn Sie eine Schreibblockade haben?

Heute geht’s ums
… Schreiben selbst: Darum, welche Schreib-Phase ich am liebsten mag. Das ist einfach.
Ich bin die Indiana Jones des Schreibens
Diese Person bin ich nicht.
Typ Jäger- & Sammlerin. Kein Tag, an dem ich nicht irgendwelche Notizen auf Bierdeckel, Einkaufsbons oder Zeitungsschnipsel kritzele. Zuhause übertrage ich diese Ideen anschließend in ein ausgedientes Schulheft meiner Kinder.
… denn in der Menge der verschiedenen Einfälle verbirgt sich oft ein Begriff, der akut ansteckend ist. Er springt mich erst heimtückisch von hinten an, nistet sich kurz darauf in meinem Kopf ein und fängt dann an, sich genüsslich in meinen Gedanken auszubreiten. Auf diesen Stimulus reagiert mein Hirn automatisch damit, dass es anfängt, ein erstes Textgerüst mit Einleitung, Hauptteil und Schluss zu ersinnen.

Am Samstag noch vor dem Frühstück steige ich in Köln-Nippes in die Bahn und im Gewerbegebiet Ossendorf wieder aus. Während ich mich beim Check-in anstelle, wage ich einen ersten schnellen Blick zur allgemeinen Orientierung. Zum Glück kann ich nirgends ein schon mit den Hufen scharrendes männliches Rudel junger, hipper Nerds entdecken, das nur darauf wartet, alle anderen Ankömmlinge zu überrennen. Ganz im Gegenteil. Alle „BarCamp Köln 2017: Mein erstes Mal“ weiterlesen