Krimis angekommen

Krimi Mord an der Costa del Sol von Sigrun Dahmer
Justitia

Mein Andalusien-Krimi ist angekommen

Mein Spanien-Krimi: “Mord an der Costa del Sol”, Band 1, ist da. Lassen Sie mich ihn Ihnen kurz vorstellen.

Worum geht`s in dem Krimi?

Oberkommissarin Sandra König würde am liebsten nach Spanien reisen, um dort endlich wieder einmal Urlaub zu machen. Doch sie wird nicht zum Entspannen an die Costa del Sol abgeordnet. Ein Teilnehmer einer deutschen Reisegruppe starb unter mysteriösen Umständen, alles deutet auf einen Mord hin.

Sandra wird dem Comisario Principal Javier Sánchez an die Seite gestellt, dem sie bei den Ermittlungen helfen soll.  Allerdings gestaltet sich die Zusammenarbeit holprig, da Javier skeptisch gegenüber Sandras Ermittlungsmethoden ist.

Als eine Teilnehmerin der Reisegruppe spurlos verschwindet, wird klar, dass Sandra und Javier an einem Strang ziehen müssen, um einen weiteren Mord zu verhindern …

Kein “unboxing”, dafür die Justitia

Ein “unboxing”-Foto der Taschenbücher fand ich nicht so spannend, darum habe ich mich als Justitia ausprobiert.

 

Reisesnack Den Haag

sigrun dahmer travelwriting reisesnack den haag
Reisesnack Den Haag

Hier ein weiterer Reise-Snack.

Zur Erinnerung: Reise-Snacks trainieren das Travel-Writing. Sie stellen den Versuch dar, mit wenigen Worten die besondere Atmosphäre eines Ortes einzufangen.

Diesmal geht es um Den Haag.

Im Vordergrund:

Ziegelsteinhäuser mit Fenstern zum Reinschauen neben Grachten mit bunten Schiffen

Im Zentrum:

Open Space Lab in der Straße neben dem Rotlichtbezirk bietet Workshops zum Drehbuchschreiben an, mit Fritten und Pindasauce gut gestärkt verschiedene Männer mit ähnlichen Haircuts aus dem Frisörsalon gegenüber heraustreten sehen, amerikanisches Englisch in Chinatown hören und Bier trinken

Im Hintergrund:

Asymmetrische Hochhausfantasien vor bedecktem Himmel bei 23 Grad

 

Travelwriting Helsinki: Impressionen einer Reise

Travelwriting Helsinki das Zentrum der Stadt
Blauer Himmel & weißer Dom

Travelwriting Helsinki: Reiseeindrücke 2023

Anfang Mai 2023 in Köln. Sonnenstrahlen auf der Haut, Maiglöckchenduft in der Nase, Blick in den blauen Himmel. Die ersten Frühlingstage wecken die gute Laune und … die Reiselust. Am nächsten Tag geht es auch schon los: „Travelwriting Helsinki: Impressionen einer Reise“ weiterlesen

Die Früchte des Schreibens

Sigrun Dahmer schreibt kreativ über ihr Sabbatical und die Rolle des Schreibens in Spanien, insbesondere bei Schreibwerkstätten
Ein Monat Schreiben: Die Rückschau

Schreibchallenge: Selbstversuch mit dosiertem Stress

Unter dem Hashtag „Schreiben im Juli 22“ hatte ich gleich zu Beginn meines Sabbaticals eine Schreibchallenge ausgerufen. Die Idee war:

  • Nicht so viel über das Schreiben nachzudenken, sondern einfach zu machen
  • Im Austausch mit anderen zu schreiben
  • Auszuprobieren, wie sehr die Schreibvorhaben meine Wahrnehmung prägen

Allerdings hatte ich gleich zwei Sicherheitsventile eingebaut: „Die Früchte des Schreibens“ weiterlesen

Wie fühlt sich Luft an? (Schreibchallenge)

Himmel in Spanien bei Schreibchallenge zum Travelwriting hier Luft
Dem Himmel so nah.

Obwohl ich im Urlaub bin,

… steckt mir der Rhythmus des Arbeitsalltags noch in den Knochen: Jeden Morgen wache ich nach wie vor sehr früh auf. Doch das ist halb so wild, denn zum Glück ist der frühe Morgen meine liebste Tageszeit: Ein luftiger, heller, weiter Raum, der jede Menge glitzernde Möglichkeiten für den neuen Tag bereithält.

In der Schreibchallenge 

… mit dem Namen #schreibenimjuli22 geht es am Day 7 darum, welche Rolle das Element Luft an diesem Tag für mich spielt. In der folgenden Textskizze versuche ich zu schildern, wie sich der Anbruch des Tages tief im Süden in der Nähe des Meeres anfühlt. Ich hoffe, dass ich Sie auf meine Reise mitnehmen und Ihnen das Gefühl von einer frischen Morgenbrise auf die Haut zaubern kann.

 

Da das Fenster hier im Süden

… die ganze Nacht durch sperrangelweit geöffnet bleibt, fröstelst du beim ersten Aufwachen meist ein wenig. Zwischen halbgeschlossenen Lidern hältst du Ausschau nach deinem zerknüllten Laken. Als du es findest, ziehst du es mit einem entschiedenen Ruck zurück ans Kinn. Instinktiv rollt sich dein schwerer Körper in die dunkle, warme Kuhle in der Matratze zurück, bereit für eine weitere Runde Schlaf. Doch da hat er nicht mit der Morgenbrise gerechnet. Sie lässt die Rückkehr in die Ruhe nicht zu. Im Gegenteil. Raffiniert bläst sie die Gardine zum verführerischen Schleiertanz auf. 

Das Sommerlüftchen wirkt so zart und unschuldig, doch gewieft zieht es alle Register:

– direkt vor dem Fenster lockt es dich mit dem Schrei der Möwen, der nach Meer und Salz schmeckt

– es kitzelt in deinen Ohren und du vernimmst Wortfetzen von Passanten, die an der Ecke auf den Bus warten

– es lässt dir den Duft des frisch zubereiteten Kaffees von nebenan in die Nase flattern

Irgendwann ergibst du dich und schlägst Augen und Laken auf, genießt die kühle Brise auf deinem Leib. Du stellst die Füße auf und erhebst dich. Der Blick auf die Uhr zeigt, dass es noch sehr früh ist. Egal. Du lächelst. Böse kannst du dem unsichtbaren kleinen Kobold Luft nicht sein.

Travelwriting: Wer trägt was?

Schreibchallenge und Travelwriting Beitrag aus Spanien von Sigrun Dahmer
Für jeden Kopf den passenden Hut.

Wer trägt was? Schreibchallenge / Day 5.

Was man hier im Süden vor Ort trägt? Hmm, schwierig zu verallgemeinern. Erster pauschaler Eindruck: kommt aufs Alter an.

– younger generation

Man trägt kurz: knappe Hosen oder Röcke & Tops. Schließlich will man Tattoos & trainierte Oberarme präsentieren.

-mid-agers

Eher etwas formeller. Bärte sind sehr beliebt. Die Männer sehen im Grunde genommen aus wie der „Professor“ aus „Haus des Geldes“, gebügelte Hemden und Blusen ein Muss und jede Menge Poloshirts.

– SeniorInnen

Werfen sich mit pragmatisch-lockerer, aber doch klassischer Kleidung in Schale.

– Touris all age

Da fallen mir vor allem die Frauen auf: explosiv bunt & bauschig, so ein bisschen zwischen Abi-Ball und Cocktail-Dress. Viiiiel Romantik mit großer Sehnsucht nach Sommerleichtigkeit.

36 Stunden im Fernreisebus

Nach langer Fahrt am Ziel angekommen.

Meine 5 Learnings nach 36 Stunden Fahrt im Fernreisebus:

  1. Die Zeit, die man überpünktlich am Treffpunkt erscheint, ist umgekehrt proportional zur benötigten Wartezeit, bis es tatsächlich losgeht.
  1. Trinken & Chemie-Klo oder Enthaltsamkeit & Vertrocknen – das klassische Reisedilemma.
  1. Kreativität während der Fahrt heißt: immer neue Sitzpositionen zu erfinden. (Bis es sowieso egal ist, da alle Knochen schmerzen … )
  2. Das saubere Einstellen von Radiosendern ist eine Kunst, die kaum beherrscht wird.
  3. Und dann beim Aussteigen der mediterrane harzige Duft von Kiefernwald, der alle Mühen wieder wett macht.

Beitrag zur Schreibchallenge #schreibenimjuli22 /Kombination der Aufgaben von Day 2 (wo befinden Sie sich) und Day 3 (Gerüche).