Schlagfertigkeit: 3 Tricks

Sigrun Dahmer Schlagfertigkeit
Shine your light

Schlagfertig antworten ist leichter als gedacht.

Klar, es fühlt sich nicht gut an, wenn Sie jemand verbal angreift. Aber eigentlich ist es nicht so schwierig, damit umzugehen. Sie sollten sich als Erstes klar machen, worum es bei solchen Angriffen geht. Ihr Kontrahent bzw. Ihre Kontrahentin hat immer nur eins im Sinn: Sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. „Schlagfertigkeit: 3 Tricks“ weiterlesen

Das Kill-Prinzip

Kill your darlings, das Kill-Prinzip
Scheiden tut weh …

Das KISS- und das KILL-Prinzip

Vermutlich kennen Sie das Kiss-Prinzip. Hinter diesem Akronym verbirgt sich die Aufforderung:

Keep

It

Straight and

Simple

Dieser Spruch soll uns gerade auch in brisanten Situationen (wie z.B. bei Präsentationen und Pitches) daran erinnern, unsere Botschaft so knapp und einfach wie möglich auf den Punkt zu bringen. Dieses Motto ist somit das genaue Gegenteil vom KILL-Prinzip. Denn gerade, wenn wir unter Druck stehen, neigen wir dazu, uns in Bandwurmsätzen zu verhaspeln.

Kompliziert-langatmig

Ich-Fokus statt Zuhörer-Interesse

Lustlos-trocken

Liebenswürdig-einschränkend

Der letzte Punkt ist insbesondere für uns Frauen wichtig, sind wir doch so sozialisiert worden, dass wir mit vielen „würde“ und „hätte“-Formulierungen oft zu lang (vermeintlich höflich) um den heißen Brei herumreden.

Stephen King wants to kill his darlings

Tja, und Herr King hat recht. Gerade bei unseren Lieblingsthemen neigen wir zu diesen Formulierungsschwächen. Wir hören nicht mehr auf zu reden oder zu schreiben, wiederholen unsere alten staubigen Klischees und schrecken dadurch unsere Leser*innen oder Zuhörer*innen ab. Autsch, das tut weh, aber oft hilft nur eine Methode, die Qualität zu verbessern: kürzen, kürzen, kürzen.

Kommunikation & Einsamkeit

Sigrun Dahmer Blog
Only the lonely …

Kommunikation & Einsamkeit: Alle Jahre wieder

Dezember. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin dieses Jahr absolut süchtig nach Kerzen, Plätzchen und Co. Eigentlich eher untypisch für mich. Wenn ich mich so umhöre, scheint es vielen ähnlich zu gehen. Woran das liegt? „Kommunikation & Einsamkeit“ weiterlesen

Trost & Halt geben. Dos & Don`ts

Zweite Podcast-Episode von Kommunikation 2 Go: Diesmal geht`s um die Kunst, einander Trost und Halt zu geben, ohne bestimmte Grenzen zu überschreiten  (ca. 25 Min.)

Anfangen: Köln-Berlin-Connection/Gilmore Girls & Rosenberg

Unsere Premiere: Hier erfährst du, wer wir sind, was wir machen und um was es in Kommunikation 2 Go geht: denken, sprechen, fühlen, schweigen, schreiben, Haltung zeigen … (ca. 22 Min.)

So geht Buch-PR: Gelesen werden!

Selbstmarketing Werbung für Ihr Buch Buch-PR
Hacks für Ihre Buch-PR

Sie haben mit viel Herzblut und unter großem Zeitaufwand ein Buch geschrieben. Herzlichen Glückwunsch! Natürlich möchten Sie, dass Ihr Buch auch gelesen wird. Doch wie geht Buch-PR? Ihr Werk nur irgendwie aus dem Bauch heraus zu promoten, ist nicht gerade erfolgsversprechend. Hier also die wichtigsten basic facts, die Sie über Buch-PR wissen sollten. Als Überraschung wartet übrigens am Ende des Posts ein goodie auf Sie …

„So geht Buch-PR: Gelesen werden!“ weiterlesen

Corona und die deutsche Sprache: Rhetorik & Zeitgeist

Dass in parkenden Autos der Mundschutz am Rückspiegel baumelt, empfinden wir schon nicht mehr als ungewöhnlich. Doch das ist nicht alles. Das Corona-Virus hat auch unsere Sprache fest im Griff. Lust auf Skurriles? Hier kommen ein paar launische Schlaglichter auf die Corona-Sprache.

Corona und Sprache: Der Zeitgeist hat Einfluss auf Sprachwandel, Rhetorik
Die „Coronisierung“ von Sprache & Kommunikation (www.pexels.com)

Corona-Sprache: Der oder das Virus?

Es geht los mit der Frage nach dem richtigen Artikel. Heißt es der oder das Virus? Kurze Antwort: Beides geht. Lange Antwort: In der medizinischen Fachsprache ist das grammatische Geschlecht (wie auch im Lateinischen) ein Neutrum und so sagt man: „das Virus.“ In der Alltagssprache wird aber von vielen Sprecher*innen lieber der männliche Artikel verwendet. Warum? Aus purer Macht der Gewohnheit, da auf „-us“ endende Nomen bei uns üblicherweise nicht sächlich sind. Weil der männliche Artikel mittlerweile so häufig gebraucht wird, öffnet sich selbst die Dudenredaktion dieser Spracherneuerung und akzeptiert „der Virus“ (außerhalb der Fachsprache) ebenfalls als korrekt.

Das exponentielle Wachstum der Corona-Fachsprache

Wenn wir uns über medizinische Sachverhalte austauschen, ist die Frage nach dem richtigen Artikel noch unser kleinstes Problem. Hand aufs Herz: „Corona und die deutsche Sprache: Rhetorik & Zeitgeist“ weiterlesen

Reden kürzen, ohne sie zu kastrieren

Rede kürzen ohne sie zu kastrieren
Als Speaker im Rampenlicht (@Tye Doring on unsplash)

Es gibt viele Gründe, Reden zu kürzen:

Das Publikum ist ausgelaugt, der Zeitplan bereits völlig überzogen, das Essen wird kalt, technische Probleme drängen zur Eile. Grausam, aber wahr: Für Sie als Redner*in ist nun die Zeit gekommen, sich von Ihrem geliebten Meisterwerk zu verabschieden, zumindest von einigen Teilen. Aber von welchen? Wie kürzt man sinnvoll, ohne die eigene Rede zu kastrieren?

„Reden kürzen, ohne sie zu kastrieren“ weiterlesen

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