Spanien-Krimi olé

Spanien-Krimi olé von Sigrun Dahmer
Krimi-Reihe an der Costa de Sol

Ein ungleiches Paar: Sandra und Javier

Der Vertrag ist unterschrieben. Grünes Licht für mein deutsch-spanisches Ermittler-Duo Sandra König und Javier Sánchez.

Das binationale Ermittler-Duo soll eigentlich Mordfälle an der Costa de Sol lösen. Da die beiden aber in fast jeder Hinsicht verschieden sind, streiten sie viel und arbeiten mehr gegen- als miteinander. Als ob sie dazu Zeit hätten! Die Fälle, die sie lösen müssen, sind knifflig. Gefahren lauern überall. Gerade auch an einsamen Stränden, in wild zerklüfteten Gebirgslandschaften und in den schattigen Gässchen zwischen den weiß getünchten Häusern.

Der erste Fall

Im ersten Krimi reist Sandra (31), Oberkommissarin aus Köln, nach Málaga, um dem Comisario Principal Javier (51) bei einem Fall zu helfen. Die Aufregung ist groß: Der Teilnehmer einer deutschen Reisegruppe ist bei einer Wanderung tödlich verunglückt. War der Sturz ein Unfall, Suizid oder Mord?

Wahrheit und Dichtung

Die Idee für dieses Buch wurde geboren, als ich bei einer Wanderung durch die spanischen Berge selbst entsetzlich unter Höhenangst gelitten habe. Und auch die Reisegruppe hat es in sich. Es gibt nämlich ein spezielles Thema, welches die Teilnehmenden nach Andalusien gelockt hat. Ein Sujet, welches mir ebenfalls sehr vertraut ist ;-).

Mehr will und kann ich jetzt noch nicht verraten. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, Ihre Neugier ein wenig zu wecken. Mir macht es auf jeden Fall großen Spaß, einige meiner Spanien-Erfahrungen in Gewahrsam zu nehmen und sie in eine fesselnde, heimtückische Krimi-Handlung zu überführen.

 

 

Lesung auf der Schäl Sick

Autoren Lesung in Köln Mühlheim
Früher Klosterkapelle, heute Kulturzentrum.

Autor*innen-Lesung auf der Schäl Sick

Gestern Vormittag hat unsere Autor*innen-Lesung im „Et Kapellche“ auf der Schäl Sick stattgefunden.

Wer hat mehr Spaß?

Kann gar nicht sagen, ob das Publikum oder wir Lesenden vom Autorenforum Köln die Matinee mehr genossen haben.

Vielen Dank!

Vielen Dank an den Mühlheimer Literaturclub und die Organisator*innen vom Autorenforum Köln, die das Event möglich gemacht haben.

Autor*innen-Lesungen im April 2023

Bücher, Lesungen und Kreativität
Lesen beflügelt.

Lust auf ein buntes Bouque aus witzigen, poetischen und spannenden Texten?

Zusammen mit anderen Autor*innen des Autorenforums Köln stehen im April für mich gleich zwei Lesungen vor der Tür:

Autor*innen-Lesung in Köln

Am: Sonntag, den 16.4.2023
Um: 11 Uhr
Im: Et Kapellche
Holsteinstr. 1
Köln-Mühlheim
Thema: Sta(d)tNatur

Autor*innen-Lesung in Leverkusen

Am: Donnerstag, den 27.4.2023
Um: 20 Uhr
Im: Jungen Theater Leverkusen
Karlstr. 9
51379 Leverkusen
Thema: Beim Wort genommen

Einfach hingehen

Wer Lust und Zeit hat, darf sich auf ein unterhaltsames und inspirierendes Programm freuen!

Krimi in der Mache

Kreativ schreiben im Sabbatical in Südspanien
Teuflische Ideen in malerischer Umgebung

Krimi schreiben & Sabbatical

Letzten Sommer hat mein Schreib-Sabbatical begonnen. Habe mich sehr gefreut, dass nun ein Verlag sein Interesse an dem Expose meines Andalusien-Krimis bekundet hat.

Ein Krimi entsteht

  • Ich weiß noch, wie ich in der writing-challenge mein Krimiprojekt vorgestellt habe
  • Danach ging es ab nach Málaga und ich habe geschrieben und geschrieben
  • Auf der Fähre nach Teneriffa hat meine Polizistin nochmal einen tougheren Charakter erhalten
  • In der Flensburger Autorenwoche gab`s dann den finalen Spannungs-Boost beim Show-Down

Andalusien-Krimi trifft auf Interesse

Tja, und vor ein paar Wochen habe ich Expose, Vita und Leseprobe verschickt … und wurde um das vollständige Manuskript gebeten (das muss ich aber nochmal gründlich polieren).

Big, big smile.

ChatGPT: Rivale für Autor*innen & Texter*innen?

In Sigrun Dahmers Post geht es darum, ob ChatGBT als Rivale eine Gefahr für die schreibende Zunft darstellt
Welche Auswirkung hat der Chatbot auf Menschen, deren Beruf es ist, Texte zu schreiben?

ChatGPT: Ist der Textgenerator ein Rivale für Schreiblustige, Autor*innen, Texter*innen und allgemein kreativ Schreibende? Hier das Ergebnis meines Selbst-Experiments: „Texte schreiben mit dem ChatGPT“

Mein ChatGPT Selbst-Experiment : taglines produzieren

Gestern habe ich mir einen KI-Account erstellt und mit verschiedenen Text-Eingaben herumexperimentiert. Angefangen habe ich mit dem Schreiben einer „tagline“, eines Werbeslogans. Auf Englisch hat das erstaunlich gut geklappt, obwohl sich die Ideen bald wiederholten. Auf Deutsch und Spanisch fand ich die Ergebnisse (noch nicht) so überzeugend. Eine Gefahr für die schreibende Branche? Eher nicht, weil die Vorschläge sehr schematisch sind. (Tipp: Je höher man die „temperature“ einstellt, umso weniger vorhersagbar werden die Ergebnisse).

Stories plotten mit KI

Weiter ging`s mit crime & love-stories (Schreibe mir einen Krimi-Plot, der in Berlin spielt/ eine Liebesgeschichte mit …). Heraus kamen konventionelle, langweilige Geschichten, die dem klassischen Schema der Spannungskurve entsprachen. Gut verwendbar, um Strukturen zu plotten, aber kein Ideengeber für originellen Content.

Reggae und Reime mit dem Chatbot

Am Witzigsten war das Schreiben lassen von Gedichten. Auch hier wurden die Struktur-Muster der Gattungen eingehalten (ich habe u.a. Sonett und Haiku ausprobiert und wurde überschüttet mit (altbackenen) Reimen und Reizwörtern wie „Sonne“, „Himmel“ und „Sterne.“) Als Letztes habe ich Reggae Songtexte schreiben lassen und bekam Jamaican Patois, Jah Rastafari und ganja angeboten.

Meine Meinung: (Noch) keine Gefahr für Kreative

Fazit: Es hat mich schon umgehauen/erschreckt/erstaunt, wie gut lesbar die von der KI fabrizierten Texte sind. Ich glaube, dass sie als Strukturhilfe beim Plotten und Texten hilfreich sein können, da sie die Konventionen (Spannungskurve, Strophen, Reime, den Aufbau von Briefen, Lebensläufen etc.) transparent machen. Inhaltlich wirken die Texte auf mich jedoch sehr schablonenhaft. Ich glaube und hoffe, dass sich das Individuelle und Kreative an unserer Arbeit nicht so ohne Weiteres ersetzen lässt.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Chatbot von OpenAI gemacht?

 

Schreib-Sabbatical: Zweiter Zwischenbericht

Zwischenbericht des Schreibens-Sabbatical
Que vadis?

Ein Jahr Zeit

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Jahr Zeit. Ein Sabbatical. Bezahlte Zeit. Sie müssten also nicht arbeiten. Was würden Sie machen?

Während Sie noch überlegen, nutze ich schon einmal die Zeit und erzähle Ihnen, wie ich mein Sabbatical verbringe.

„Schreib-Sabbatical: Zweiter Zwischenbericht“ weiterlesen

Schreib-Zeit: Wie berechnen?

Wie berechnet man die Zeitt fürs Schreiben
Wie viel Zeit brauche ich für mein Schreib-Projekt?

Wie berechnet man die Schreib-Zeit?

Während des Nanowrimo sind wir alle eifrig dabei, Schreib-Marathons hinzulegen. Wir dokumentieren stolz unsere word counts und hoffen, innerhalb von 30 Tagen auf die 50.000 Wörter gekommen zu sein. „Schreib-Zeit: Wie berechnen?“ weiterlesen

Learnings aus der Autoren-Woche (6)

Zufluchtsort während der Autoren-Woche in der Flensburger Förde
Zufluchtsorte

Das Schreib-Retreat ist vorbei

Wir verlieren unseren Zufluchtsort, da unsere Autoren-Woche in der Flensburger Förde zu Ende geht. Allerdings nehme ich auch einige Learnings mit zurück nach Köln.

Meine Learnings aus der Autoren-Woche

  1. Abstand zum Alltag lässt Ideen sprudeln und schärft den Blick für größere Zusammenhänge.
  2. Schreiben ist oft ein einsames Geschäft. Schade eigentlich, denn man kann kaum überschätzen, wie motivierend das Geklapper auf der Tastatur nebenan ist.
  3. Humor und good will make the world go round. Wir waren alles andere als ein homogenes Autoren-Team, aber ich würde mal behaupten, dass wir alle (auch durch unseren vertrauensvollen Umgang miteinander) von der Vielfalt profitiert haben.

Letzter Tag der Autoren-Woche (5)

Autoren-Woche Morgenstimmung in der Flensburger Förde
Morgenstimmung.

Counter-Culture-Shock nach der Autoren-Woche unausweichlich?

Am letzten ganzen Tag der Autoren-Woche in der Flensburger Förde war mir ganz mulmig zumute. Ich befürchtete, dass es sicherlich komisch werden würde am nächsten Tag wieder nach Köln zurückzukehren. Würde ich gar einen counter-culture-shock erleiden? Dafür sprach so einiges:

Stimmung in der Autoren-Woche

Kühe, Traktoren, Ruhe, Schokolade, Compis und nette Autoren, die einem eine Nachricht („SCHREIB! JETZT!“) schicken, wenn man sich ein wenig zu lang in angeblicher Recherche-Arbeit verliert.

Stimmung in Köln

Naja, der übliche Großstadt-Wahnsinn halt, der es einem ungleich schwerer macht, sich Zeit zum Schreiben zu nehmen.

Aber, was soll ich sagen? In der Autoren-Woche bin ich richtig weit gekommen. Mittlerweile ist der Mörder entlarvt und befindet sich auf der Flucht.

Nicht schlecht, oder?

Der lange Tisch der Autoren-Woche (4)

Der lange Tisch der Autoren-Woche in der Flensburger Förde
Der Tatort der Autoren-Woche

Der Protagonist der Autoren-Woche spricht

„Mein Name ist Autoren-Schreibtisch. Ich bin das Zentrum des Schreibretreats. Meine Platte trägt geduldig Computer-Gedöns, Kaffeebecher und (Nerven-)Nahrung. Meine Ohren ertragen Flüche, Fach-Gequatsche und Jubel-Geschrei.“

Seine ehrliche Meinung über die Autoren-Woche

„Autoren sind launische Menschen. Mal kleben sie stundenlang an mir fest und tippen und klappern auf Teufel komm raus ihre Einfälle in ihre Maschinchen. Dann widerum wenden sie mir eiskalt den Rücken zu und betrügen mich mit der Sitzecke, in der sie spielen, lesen und relaxen.“

Sein final statement

„Und gleich verlassen mich einige sogar für mehrere Stunden, um Flensburg zu erkunden. Hallo? Wo bleibt da die Arbeitsmoral und Schreibtisch-Loyalität? Ich mein ja nur …“

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