Charakterisierung: 2 Tipps für Fortgeschrittene

Charakterisierung: Die Kunst, komplexe Figuren zu erschaffen.

Charakterisierung für Fortgeschrittene

✍️ Beim Schreiben von Kurzgeschichten, Romanen, Drehbüchern etc. kann einem Autoren und einer Autorin schnell die Puste ausgehen. Nach ein paar Seiten ist die Geschichte „auserzählt“ …
Ein komplexer Charakter, der sich weiterentwickelt, hilft, Spannung aufzubauen und verleiht der Handlung mehr Tiefe. Doch wie legt man so einen Charakter an?

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Einen Bösewicht erfinden

Sigrun Dahmer besser reden besser schreiben Bösewicht
Im Dunkeln.

Bitte keinen Bösewicht, der nur fies ist

Für das Gelingen eines spannenden Krimis ist es wichtig, dass der Antagonist bzw. die Antagonistin gut gezeichnet ist.
Dabei gibt es mehrere Punkte zu beachten:
  • Die Figur des Gegenspielers sollte nicht wie in einem Kinderbuch durch und durch böse sein (abstoßend aussehen, gemein handeln, charakterlich verdorben sein), sondern ebenso wie unsere Heldenfigur dreidimensional angelegt werden. Warum? Erstens, weil die Story sonst nicht glaubwürdig wirkt und zweitens, weil es nicht sonderlich spannend ist, einer „Dumpfbacke“ auf die Schliche zu kommen.
  • Ein gelungener Bösewicht sollte vor allem eine starke Motivation haben, die ihn bei seinen unheilvollen Taten antreibt (Backstory!).
  • Besonders spannend wird es, wenn Protagonist und Antagonist komplementär zueinander agieren: Unsere Heldenfigur hat beispielsweise eine große Schwäche und genau die macht sich unser Gegenspieler zu nutze.

Also: Ein Hoch auf authentische und charismatische Bösewichte.

Haben Sie einen Bösewicht-Liebling (egal ob Buch oder Film)?

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