BarCamps rock: Impressionen vom digitalen BarCamp 2020
Bildungs-BarCamp in der Cloud: Kann das gut gehen? pexels-photo@n.rakicevic
Als großer Fan vom BarCamp-Konzept finde ich, dass BarCamps einfach rocken. Schon in einem meiner allerersten Blogposts habe ich mich diesbezüglich geoutet und beschrieben, wie ich ihrem anarcho-demokratischen Charme erlegen bin: BarCamp Köln 2017: Mein erstes Mal In diesem seltsamen Corona-Jahr ging das Ganze noch one levelup: Wegen der Pandemie lief das diesjährige Bildungs-BarCamp digital ab. Das hatte viel Schönes und viel (zum Teil auch unfreiwillig) Lustiges. Geht nicht, gibt`s nicht. Oder doch?
Dass in parkenden Autos der Mundschutz am Rückspiegel baumelt, empfinden wir schon nicht mehr als ungewöhnlich. Doch das ist nicht alles. Das Corona-Virus hat auch unsere Sprache fest im Griff. Lust auf Skurriles? Hier kommen ein paar launische Schlaglichter auf die Corona-Sprache.
Die „Coronisierung“ von Sprache & Kommunikation (www.pexels.com)
Corona-Sprache: Der oder das Virus?
Es geht los mit der Frage nach dem richtigen Artikel. Heißt es der oder das Virus? Kurze Antwort: Beides geht. Lange Antwort: In der medizinischen Fachsprache ist das grammatische Geschlecht (wie auch im Lateinischen) ein Neutrum und so sagt man: „das Virus.“ In der Alltagssprache wird aber von vielen Sprecher*innen lieber der männliche Artikel verwendet. Warum? Aus purer Macht der Gewohnheit, da auf „-us“ endende Nomen bei uns üblicherweise nicht sächlich sind. Weil der männliche Artikel mittlerweile so häufig gebraucht wird, öffnet sich selbst die Dudenredaktion dieser Spracherneuerung und akzeptiert „der Virus“ (außerhalb der Fachsprache) ebenfalls als korrekt.
Rapid heartbeat, sweaty palms, squeaky voice and racing thoughts. Those are the common symptoms of stage-fright. I am sure you know what I am talking about. They say around 75% of the population suffer from pre-performance anxiety. Here is what you can do to stop feeling like a nervous wreck.
This picture is a nightmare for those who suffer from stage-fright.
Als Speaker im Rampenlicht (@Tye Doring on unsplash)
Es gibt viele Gründe, Reden zu kürzen:
Das Publikum ist ausgelaugt, der Zeitplan bereits völlig überzogen, das Essen wird kalt, technische Probleme drängen zur Eile. Grausam, aber wahr: Für Sie als Redner*in ist nun die Zeit gekommen, sich von Ihrem geliebten Meisterwerk zu verabschieden, zumindest von einigen Teilen. Aber von welchen? Wie kürzt man sinnvoll, ohne die eigene Rede zu kastrieren?