In der cloud muss die Bildung wohl grenzenlos sein

BarCamps rock: Impressionen vom digitalen BarCamp 2020

Digitale Bildung: Online Barcamp 2020 zum Thema Bildung
Bildungs-BarCamp in der Cloud: Kann das gut gehen? pexels-photo@n.rakicevic

Als großer Fan vom BarCamp-Konzept finde ich, dass BarCamps einfach rocken. Schon in einem meiner allerersten Blogposts habe ich mich diesbezüglich geoutet und beschrieben, wie ich ihrem anarcho-demokratischen Charme erlegen bin: BarCamp Köln 2017: Mein erstes Mal In diesem seltsamen Corona-Jahr ging das Ganze noch one level up: Wegen der Pandemie lief das diesjährige Bildungs-BarCamp digital ab. Das hatte viel Schönes und viel (zum Teil auch unfreiwillig) Lustiges. Geht nicht, gibt`s nicht. Oder doch?

Vor dem digitalen BarCamp: C´me on baby light my fire

Natürlich erfuhr ich online davon, dass ein online-BarCamp zum Thema Bildung geplant war. Die Mischung Bildung und BarCamp hat mich sofort angesprochen. Allerdings sollte es unter der Woche stattfinden. Damit wäre es für mich unter normalen Präsenzumständen terminlich schon gestorben gewesen. Doch so konnte ich — zumindest in großen Teilen — trotz anderer Verpflichtungen von drei verschiedenen Aufenthaltsorten aus mit meinem Laptop dennoch daran teilnehmen. Und ich repräsentierte dabei noch die harmlose Multitasking-Variante.

Andere Teilnehmende trieben es jedoch wirklich auf die Spitze! Eine nahm vom Rücksitz ihres Autos teil, ein anderer stand während des BarCamps mit seinem Handy vor seinem Haus und wartete auf Handwerker (sozusagen: Exile on Main Street). Und wenn es schon darum ging, die Grenzen von Raum und Zeit zu sprengen, so sprach ich mir Mut zu, dann könnte ich auch meine eigene Komfortzone verlassen und selbst eine Session als lizenzierte Schreibberaterin anbieten. Ein paar Tasten gedrückt und schon stand mein Session-Thema öffentlich für alle lesbar im Netz: „Kreativ Schreiben on- & offline.“  Dahinter verbarg sich eine Session zum Kollaborativen Schreiben einerseits per geteiltem Bildschirm bzw. Whiteboard und andererseits via Stift und Vorlesen.

Beim BarCamp zum Thema Bildung: Teachers` little helpers

Viele online-Tools benutze ich schon seit Längerem. Kleine Wissensquiz per Handy à la Kahoot kommen immer gut an. Word-Clouds via Mentimeter zu Kursbeginn und -abschluss eignen sich prima, um erste Ideen zu entwickeln oder ein abschließendes Feedback einzuholen.

Mit Zumpads und Learning Apps habe ich allerdings gemischte Erfahrungen gesammelt. Cool, um sich mit einigen wenigen auszutauschen, aber bei größeren Gruppen kam es in der Praxis oft zu Technik – und Netzproblemen. Dasselbe galt für die Videokonferenzsoftware Jitsi, einer open source Alternative zu Zoom. Ich war somit sehr skeptisch eingestellt, ob ein ganzes BarCamp tatsächlich digital stattfinden könnte.

Die Technik: Soundcheck

Das Erste, was mir aufgefallen ist, waren die vielen Dialekte. Die Teilnehmer*innen sprachen Bayrisch, Sächsisch, Pott, Kölsch und Österreichisch und vieles andere mehr. Diese verschiedenen Mundarten zu hören, machte mir bewusst, dass online bedeutet, grenzübergreifend zu agieren. Das hatte ich in dieser Intensität bei Präsenz-BarCamps noch nicht so erlebt. Das liegt vermutlich daran, dass bislang Logistik und Unkosten viele der weiter weg wohnenden Interessierten von einer Präsenz-Teilnahme abgehalten haben.

Wichtigste Survivalregel: Finde die Mute-Taste!

Das Zweite, was mich belustigte, waren die vielen Störgeräusche, die uns allen durch das sogenannte „Home-Office“ mittlerweile sehr vertraut geworden sind. Ganz weit oben der per Kugelmikro verzerrt übertragene klirrende Sound der Kaffeetasse oder das Rascheln von Papier. Dazu kommen Babygeschrei, Hundebellen und, besonders spaßig, unfreiwillig belauschte Telefonate: „Bin hier auf so `nem langweiligen BarCamp mit ganz merkwürdigen Leuten …“ Fremdschämen kann Spaß machen.

Die Technik: Visuals

Okay, ein paar witzige Einblicke gab es schon. Vertrocknete Zimmerblumen einerseits, aufgemotzte digitale wallpapers andererseits. Ein Teilnehmer ließ eine Zeit lang einen James-Bond-Trailer als Hintergrundbild bzw. -film laufen, was ich lustig fand. Von den legendären Videokonferenz-Schlafanzughosen habe ich aber (zum Glück) nichts mitbekommen.

Der Inhalt des BarCamps zum Thema Bildung

Wie bei jedem BarCamp bestach die große inhaltliche Vielfalt. Die meisten sessions befassten sich mit digitaler Bildung. Während am ersten Tag eher die klassische BarCamp Struktur vorherrschte:

  • 30 Minuten Input,
  • 15 Minuten Austausch,

wurde es am zweiten Tag persönlicher und experimenteller. Die Session-Themen wurden spontaner entwickelt, bestanden mitunter lediglich aus einer Frage oder einem Denkimpuls. Worum es inhaltlich im Einzelnen ging hat Karsten Geisler auf seinem Blogpost anschaulich kommentiert: https://erweitertelernwelten.de/das-vhsbarcamp-online-so-war-es/

Das Rahmenprogramm des BarCamps: Please allow me to introduce myself I`m a man of wealth & taste …

Das Thema, was mich mit am meisten interessierte, war die Frage, ob socialising auch online funktionieren kann. Schließlich geht es bei BarCamps nicht nur um den inhaltlichen Input, sondern auch um das Netzwerken, dem Aufbau von persönlichen Kontakten. Um die Antwort vorweg zu nehmen: Jein. Es geht irgendwie behelfsmäßig, kommt aber nicht an face-to-face ran und ist somit eins der größten Mankos im online-business.

Die beiden Tage BarCamp starteten jeweils mit einem Speed-Dating per Break-out-Rooms. Durch den Zufallsgenerator wurden wir zu fünft oder sechst in ein sechsminütiges Meeting gebeamt. Am ersten Tag habe ich dadurch innerhalb von acht Runden mit circa 40 Teilnehmer*innen gesprochen und am Folgetag in, ich glaube, vier Runden nochmal mit 20 weiteren. Damit habe ich mit mehr als einem Drittel aller sogenannten Teilgebenden in privater Runde geplaudert. Das war nicht schlecht, denn so konnten wir uns in einem informelleren Rahmen zumindest ein wenig kennenlernen. Am Anfang ging die Rechnung auf, doch spätestens ab dem dritten Speed-Date wurde es anstrengend und irgendwann habe ich abgeschaltet. „Zoom Fatigue“ nennt man das wohl …

Am Abend gab es ein Unterhaltungsprogramm mit offener Bühne online, an dem rund vier, fünf Dutzend aller BarCamper teilnahmen. Wir machten so zum Beispiel ein Quiz per Chat-Funktion, was sich erstaunlich unterhaltsam gestaltete. Ein paar von uns zogen dann noch weiter, um das meet &greet-Labyrinth einer App namens: gather town zu erforschen. Das war aber nicht so mein Ding. Ein echtes Café oder eine real-life Kneipe hätten mich definitiv mehr abgeholt.

Fazit zum Online-BarCamp zum Thema Bildung: Einfach anders

Wenn ich die Wahl habe, ziehe ich das wirkliche Treffen der digitalen Form vor: live is life. Wenn das aber nicht geht, sag ich nur: Hut ab! Jederzeit wieder. Digital ist mehr als zweite Wahl. Es ist einfach anders.

 

 

Corona und die deutsche Sprache: Rhetorik & Zeitgeist

Dass in parkenden Autos der Mundschutz am Rückspiegel baumelt, empfinden wir schon nicht mehr als ungewöhnlich. Doch das ist nicht alles. Das Corona-Virus hat auch unsere Sprache fest im Griff. Lust auf Skurriles? Hier kommen ein paar launische Schlaglichter auf die Corona-Sprache.

Corona und Sprache: Der Zeitgeist hat Einfluss auf Sprachwandel, Rhetorik
Die „Coronisierung“ von Sprache & Kommunikation (www.pexels.com)

Corona-Sprache: Der oder das Virus?

Es geht los mit der Frage nach dem richtigen Artikel. Heißt es der oder das Virus? Kurze Antwort: Beides geht. Lange Antwort: In der medizinischen Fachsprache ist das grammatische Geschlecht (wie auch im Lateinischen) ein Neutrum und so sagt man: „das Virus.“ In der Alltagssprache wird aber von vielen Sprecher*innen lieber der männliche Artikel verwendet. Warum? Aus purer Macht der Gewohnheit, da auf „-us“ endende Nomen bei uns üblicherweise nicht sächlich sind. Weil der männliche Artikel mittlerweile so häufig gebraucht wird, öffnet sich selbst die Dudenredaktion dieser Spracherneuerung und akzeptiert „der Virus“ (außerhalb der Fachsprache) ebenfalls als korrekt.

Das exponentielle Wachstum der Corona-Fachsprache

Wenn wir uns über medizinische Sachverhalte austauschen, ist die Frage nach dem richtigen Artikel noch unser kleinstes Problem. Hand aufs Herz: „Corona und die deutsche Sprache: Rhetorik & Zeitgeist“ weiterlesen

Stage-fright? Stop Being Cruel To Yourself.

Rapid heartbeat, sweaty palms, squeaky voice and racing thoughts. Those are the common symptoms of stage-fright. I am sure you know what I am talking about. They say around 75% of the population suffer from pre-performance anxiety. Here is what you can do to stop feeling like a nervous wreck.

stage-fright and stage-anxiety
This picture is a nightmare for those who suffer from stage-fright.

Stage anxiety: what`s at stake?

Why do competent speakers suddenly start acting awkward, getting lost in their own presentation? Well, basically, the answer is quite simple. „Stage-fright? Stop Being Cruel To Yourself.“ weiterlesen

Reden kürzen, ohne sie zu kastrieren

Rede kürzen ohne sie zu kastrieren
Als Speaker im Rampenlicht (@Tye Doring on unsplash)

Es gibt viele Gründe, Reden zu kürzen:

Das Publikum ist ausgelaugt, der Zeitplan bereits völlig überzogen, das Essen wird kalt, technische Probleme drängen zur Eile. Grausam, aber wahr: Für Sie als Redner*in ist nun die Zeit gekommen, sich von Ihrem geliebten Meisterwerk zu verabschieden, zumindest von einigen Teilen. Aber von welchen? Wie kürzt man sinnvoll, ohne die eigene Rede zu kastrieren?

„Reden kürzen, ohne sie zu kastrieren“ weiterlesen

Wörter als Geschenk: Ein Hoch auf Geburtstagsreden!

Wörter der Wertschätzung bei Geburtstagsreden und Ansprachen
Geburtstagsreden: Wörter als unvergessliches Geschenk (stockfoto: www.pexels.com)

„Ähm, ich will Euch nicht mit einer Rede langweilen … das Buffet ist eröffnet!“ Schade eigentlich. Obwohl Reden einen schlechten Ruf haben, für einige sogar als regelrechter Gähn-Garant gelten, bin ich ein großer Fan vom gesprochenen Wort. Ich liebe Geburtstagsreden, Jubiläums-Ansprachen, Trinksprüche und individuell formulierte Gratulationen. Warum? Meiner Meinung nach sind genau das die wenigen Momente des Innehaltens und des Wertschätzens, die im Alltag ansonsten viel zu kurz kommen! Doch viele haben Angst vor Wörtern als Geschenkidee. Sie befürchten, etwas falsch zu machen, meiden das öffentliche Exponiert-Sein, flüchten sich in Phrasen oder verstecken sich hinter Zitaten. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwierig, frische Worte zu finden.

Was soll ich  bei meiner Geburtstagsrede denn nur sagen?

Als Kölner Schreibberaterin und Rhetoriktrainerin bekam ich letztens eine Schnupperstunden-Anfrage zu einer Geburtstagsrede. Im Rahmen meiner Ausbildung hatte ich in den vergangenen Wochen schon einige Stunden nach den Methoden der nichtdirektiven Beratung durchgeführt. Mit den Ratsuchenden hatte ich über die unterschiedlichsten Textsorten gesprochen:  Ein Flyer war dabei, ein wissenschaftliches Exposé, Kurzgeschichten, die Landingpage einer Website und jetzt also eine Geburtstagsrede. Nice, dachte ich mir, Old School, das gefällt mir. Bereits „Wörter als Geschenk: Ein Hoch auf Geburtstagsreden!“ weiterlesen

Kreativität als Lebensstil: Mindset und Zutaten

Was gehört zu einem kreativen Lebensstil?
Was sind die Zutaten eines kreativen Lebensstils? (stockfoto@pexels.com)

Während ich mit der Bahn durch Köln ruckele, entdecke ich ein U-Bahn-Graffiti: „Kreativsein heißt, die Welt mit anderen Augen sehen.“ Hm, der Spruch gibt mir zu denken. Was ist Kreativität denn eigentlich, frage ich mich. Klar, Kreativsein hat mit Begabung zu tun, sie ist aber auch Handwerk. Laut Graffiti jedoch steckt noch eine Menge mehr dahinter. Und das stimmt. Es geht um etwas noch Grundsätzlicheres: Kreativität ist eine Einstellung, ein gewisser Lebensstil.

Die Zutaten eines kreativen Lebensstils

Ich fange an, ungeordnet Einfälle aufzuschreiben, mache eine Liste, welche Einstellungen und Haltungen zu einem kreativen Lebensstil gehören könnten.

Man nehme: „Kreativität als Lebensstil: Mindset und Zutaten“ weiterlesen

Rhetoriktraining: 13 Tipps, die jede Präsentation ruinieren

Rhetoriktraining wird auch überbewertet
Rhetoriktraining beherrsche ich im Schlaf. (stockfoto, pexels.com)

Zuverlässig scheitern ist Ihr neues Lebensmotto, Ihren Job mögen Sie nicht, Ihre Kollegen können Sie kaum noch ertragen, ganz zu schweigen vom Chef? Wunderbar, hier kommen dreizehn erstklassige Tipps aus dem Rhetoriktraining, um sich endgültig von Ihrem Arbeitsplatz zu befreien. Keine Sorge: Wer die beherzigt, setzt jede Produktpräsentation, jedes Bewerbungsgespräch und jeden Vortrag zur Vorstellung einer neuen Marketingstrategie zuverlässig in den Sand.

Tipp Dreizehn: Die 5 gerade sein lassen und sich vorher ordentlich was gönnen

Sie sind doch kein Langweiler, sondern stehen voll im Leben. Was also spricht dagegen, am Abend vor dem Präsentationstag mit den Kumpels um den Block zu ziehen, gut zu essen, herzhaft, fett, mit viel Knoblauch und danach den Magen mit ein paar Kurzen gut durchzuspülen? Rhetoriktraining und Co sind völlig überbewertet!

Tipp Zwölf: Erst Ausschlafen und dann Adrenalinschock

Vorbereitung ist etwas für Kontrollfreaks, Sie sind spontan und improvisieren. Erst einmal schauen, wann Ihr Körper nach Biorhythmus wach wird. Danach „Rhetoriktraining: 13 Tipps, die jede Präsentation ruinieren“ weiterlesen

Schlagfertigkeit trainieren und Improtheater

Improvisation trainiert Schlagfertigkeit
Schlagfertigkeit trainieren: Es geht auch anders, aber so geht es auch. (stockphoto www.pexels.com)

 

Präsenz oder Nicht-Präsenz, das ist hier die Frage. Sie ahnen es schon: Diesmal geht es um die Welt des Theaters. Unterwegs in Sachen Rhetorik nahm ich im Herbst an einem Improtheater-Workshop teil. Was ich gelernt habe ist, dass Schlagfertigkeit trainieren viel mit der inneren Einstellung zu tun hat. Glücklich der Redner und die Rednerin, die offen für Neues sind, spielerisch annehmen, was kommt ohne dabei ihr eigenes „standing“ zu verlieren. Und wenn gar nichts mehr geht, dann hilft immer noch der Griff in die rhetorische Trickkiste…

Kaffeepause. Ich schaute auf die Uhr. In den letzten 90 Minuten war ich nicht eine Sekunde zum Nachdenken gekommen, dazu hatte mich das rasante Programm zu sehr auf Trab gehalten. Mein Eindruck: Improtheater macht riesig Spaß, ist aber zugleich deutlich anspruchsvoller als erwartet. Doch zurück zum Anfang: Der Workshop begann ganz entspannt. Nachdem allmählich die TeilnehmerInnen eingetrudelt waren, gab es zwei drei harmlose Warm-Up Übungen zum gegenseitigen Kennenlernen. Doch bereits eine gute halbe Stunde später ging es ans Eingemachte.  Unsere Trainerin teilte die Gruppe in Zweierteams auf und bat uns, durch den Raum zu spazieren und dabei eine Geschichte zu erfinden. Kein Problem, dachte ich naiv, mit story-telling kenne ich mich aus.

Von wegen! Bei der Umsetzung der scheinbar leichten Übung kam ich erschreckend schnell ins Schwitzen. Der Haken an der Sache ist nämlich, dass „Schlagfertigkeit trainieren und Improtheater“ weiterlesen

Freiwilliges Soziales Jahr: Verständigung in Indien

Freiwilliges Soziales Jahr in Indien: mitten drin
FSJ in Indien: Alltag erleben (Foto: Karsten Geisler)

Ein Freiwilliges Soziales Jahr in Indien ist ein Abenteuer, eine tolle Möglichkeit für interkulturelles Lernen, aber vor allem auch eine Herausforderung, die viele Fragen aufwirft: Wie verständigt man sich in einer Kultur, deren Sprech- und Denkweise uns alles andere als vertraut ist? Meine Interviewpartnerin Julia ist gerade erst frisch aus Pondicherry nach Deutschland zurückgekehrt.

Stelle dich doch bitte kurz vor.

Hi, mein Name ist Julia, ich bin neunzehn und habe ein Jahr in Südindien, in Tamil Nadu, gelebt und dort in verschiedenen sozialen Projekten gearbeitet.

Was waren das für Projekte?

In meinem ersten Projekt habe ich mit drei indischen Lehrerinnen zusammengewohnt und in   einer Privatschule unterrichtet. Bei meinem zweiten Projekt habe ich in einem Selbstverpfleger-Dorf, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen zusammengelebt haben, mitgearbeitet. In „Freiwilliges Soziales Jahr: Verständigung in Indien“ weiterlesen

Die fünf besten Flirt-Tipps für Ihre Gesprächsführung

 Flirten oder die Kunst der charmanten Gesprächsführung
Flirten: Gesprächsführung und Funkenflug (stock photo@www.pexels.com)

Es ist so weit: Am 21.6. hat mit der Sommersonnenwende die heiße Jahreszeit zumindest kalendarisch ganz offiziell begonnen. Zeit, um sich ein paar Gedanken über Flirt-Tipps und Gesprächsführung zu machen, denn auch wenn die Sonne gerade eine kleine Pause einlegt, sind ihre Verlockungen dennoch deutlich spürbar. Plötzlich wirkt das Leben leichter, die Natur schöner, alles scheint möglich. Ein kurzer Blick, ein freches Lächeln. Jetzt ist Action angesagt: Ran an den Mann, hin zu der Frau. Doch was sag ich bloß? Und hier kommen sie schon: die fünf besten kommunikativen Flirttipps.

Flirt-Tipp Nummer eins: Timing ist alles!

Die erste Grundannahme des österreichisch-amerikanischen Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick lautet: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Anders gesagt: Wir alle drücken uns permanent durch unser Verhalten aus, selbst wenn wir schweigen. Schauen Sie genau hin: Ist die anvisierte Person allein oder in Gesellschaft? Wie ist die Körpersprache? Wünscht sie Kontakt oder steht sie mit verschränkten Armen am Tresen und wirft minütlich Blicke auf die Uhr? In diesem Fall kann vom „Zugriff“ noch an diesem Abend nur abgeraten werden. Sollte Ihr Gegenüber jedoch über einen etwas längeren Zeitraum hin nonverbal Interesse signalisieren, ist der passende Moment für den zweiten Schritt gekommen.

Flirt-Tipp Nummer zwei: Bei der Gesprächsaufnahme reicht normal nett!

Keine Panik. Beim ersten Eindruck kommt es nicht darauf an, besonders witzig zu sein. Was Sie sagen, fällt kaum (7%) ins Gewicht. Viel entscheidender ist, „Die fünf besten Flirt-Tipps für Ihre Gesprächsführung“ weiterlesen